SZ + Leben und Stil
Merken

Selbsttest: Lohnt es sich, Stollen selber zu backen?

Stollen ist deutlich teurer geworden. Doch selber backen gilt als schwierig und aufwendig. Ist es eine Alternative? Eine SZ-Redakeurin hat es probiert.

Von Stephanie Wesely
 5 Min.
Teilen
Folgen
Optisch kann der selbst gebackene Stollen links nicht ganz mit dem Profi-Exemplar mithalten, geschmacklich aber schon – und das zu einem Top-Preis.
Optisch kann der selbst gebackene Stollen links nicht ganz mit dem Profi-Exemplar mithalten, geschmacklich aber schon – und das zu einem Top-Preis. © Bildstelle, Stephanie Wesely, Stollenverband Erzgebirge

Beim Bäcker in Chemnitz stehen zwei ältere Damen vor mir. Unfreiwillig höre ich, wie sie sich unterhalten: „Am Stollen habe ich eigentlich noch nie gespart. Doch dieses Jahr wird es wohl so werden. Oder wir verzichten auf den Gänsebraten.“ Kein Einzelfall. Zwischen 19 und 24 Euro kostet in diesem Jahr ein Kilogramm Stollen. Die Bäcker haben die Preise erhöht, weil auch ihre Kosten für Energie, Zutaten und Personal zum Teil erheblich gestiegen sind.

Angesichts der Inflation kann da ein Stück Stollen für Menschen mit geringem Einkommen schon zum Luxus werden. So kam es zu der Idee, selbst Stollen zu backen - so wie es früher viele taten. Rechnet sich das, wo auch die Zutaten im Supermarkt teurer geworden sind? Und gelingt das überhaupt? Schwere Hefeteige haben ja ihre Tücken. Ein Selbsttest.

Welche Zutaten kommen hinein?

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?
Monatsabo abschließen & flexibel bleiben
30 Tage für 1,99€
danach 9,90€/Monat
  • 30 Tage für 1,99€ lesen
  • Flexibel kündbar
  • Alle News aus Ihrer Region, Sachsen und der Welt
Unsere Empfehlung
Jahresabo abschließen & dauerhaft sparen
30 Tage für 1,99€
danach 7,90€/Monat
  • 30 Tage für 1,99€ lesen
  • Danach monatlich 20% sparen
  • Alle News aus Ihrer Region, Sachsen und der Welt
Sind Sie Student/in? Hier Vorteil sichern!