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Die Klima-Lüge im Supermarkt

Foodwatch zeigt in einer neuen Analyse, dass klimaneutral nicht immer weniger CO2 heißt und fordert ein Verbot irreführender Siegel für Lebensmittel.

Von Katrin Saft
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Zweifelhafte Klimaversprechen bei Hipp, Granini, Volvic, und Aldi-Milch.
Zweifelhafte Klimaversprechen bei Hipp, Granini, Volvic, und Aldi-Milch. © Foodwatch

Das Volvic-Mineralwasser verspricht ein gutes Gewissen. Hersteller Danone bewirbt es als klimaneutral – und das, obwohl es in Einweg-Plastikflaschen verpackt und hunderte Kilometer aus Frankreich importiert wird. Hipp vermarktet seinen Babybrei mit Rindfleisch sogar als klimapositiv, obwohl Rindfleisch besonders hohe Emissionen verursacht. Für die Verbraucherorganisation Foodwatch nur zwei Beispiel für Greenwashing im Supermarkt. Immer mehr Hersteller entdecken das Klima als Marketing-Idee. Eine Studie der EU-Kommission fand bereits 2020 auf zehn Prozent der Lebensmittel ein Klima-Versprechen. Inzwischen dürften es deutlich mehr sein. „Doch Begriffe wie CO2-neutral oder klimapositiv sagen nichts darüber aus, wie klimafreundlich ein Produkt tatsächlich ist“, sagt Rauna Bindewald von Foodwatch.

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