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Weihnachten

Heiße Rezepte zur kalten Jahreszeit

Duftenden und wohlig wärmenden Glühwein muss es nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt geben.

Selbstgemacht schmeckt doch am Besten.
Selbstgemacht schmeckt doch am Besten. © Designed by Freepik (Symbolfoto)

Die Vorteile von selbst gemachten Glühwein liegen auf der Hand: und natürlich kann man jede Menge Pluspunkte bei seinen Liebsten sammeln. Und auch Rebsorte, Qualität und vor allem den Zucker und Alkoholgehalt kann man selbst bestimmen.

Das Geheimnis eines leckeren Glühweins ist nicht in Stein gemeißelt. Es geht auch darum auszuprobieren und seine eigenen Vorlieben in den Topf zu bringen. Trotzdem gibt es die eine oder andere Zutat, die nicht fehlen darf.

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Welcher Wein darf es sein?

Durch jede zusätzliche Menge Aromen und zugefügten Zucker sollte der Ausgangswein trocken sein. So kann die Rebsorte auch später ihren Geschmack ausspielen. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass der Wein nicht zu sauer ist, da der Alkoholgehalt später gegebenenfalls noch erhöht wird. Sonst wird der Glühwein möglicherweise nicht vollmundig genug. Außerdem sollte die Rebsorte von Haus aus wenige Tannine haben, da diese von Natur aus eher herb sind. Am besten geeignet sind deshalb Dornfelder, Merlot oder Spätburgunder.

In den letzten Jahren setzen sich auch immer mehr weiße Glühweine durch, die ihre ganz eigenen Aromen entfalten. Doch es gelten die gleichen Grundregeln. Deshalb sollte man hier auf Riesling, Chardonnay oder Müller-Thurgau setzen.

Welche Zutaten sind geeignet?

Für die klassische Variante werden Orangenschalen, Zimtstangen, Gewürznelken, Sternanis und brauner Zucker verwendet. Als verstärkender Alkohol eignen sich besonders gut heller oder dunkler Rum. Für helle Glühweine eignen sich vor allem Apfel, Zitrone, Kardamon, Vanille oder Fruchtsäfte. Natürlich kann hier jeder seine persönlichen Vorlieben einfließen lassen.

Für alkoholfreie Varianten eignen sich Honig, Kirschen, Beeren aber auch alle Zitrusfrüchte.

Wie muss der Glühwein zubereitet werden?

Ganz wichtig: Der Glühwein darf nicht kochen. Erstens geht dann Alkohol verloren, zweitens kann das als krebserregend im Verdacht stehende Hydroxymethylfurfural (HMF) entstehen. Zur perfekten Zubereitung werden alle Zutaten einfach in den Wein gegeben und dieser dann auf niedrigster Stufe sehr langsam erhitzt, damit der Wein möglichst viele Aromen aufnehmen kann. Fängt der Glühwein an zu dampfen, kann er vom Herd genommen und durch ein Sieb abgeseiht werden. Geschieht das nicht, können die im Wein verbleibenden Zutaten Bitterstoffe entwickeln, die den Glühwein ungenießbar machen.

Rezept-Tipp klassischer Glühwein

  • 1 Liter Rotwein trocken nach Wahl (Dornfelder, Merlot oder Spätburgunder)
  • 50ml brauner Rum
  • 2EL brauner Rohrzucker
  • Schale von einer Orange
  • 2 Stangen Zimt
  • 3 Sternanis
  • 2 Gewürznelken

Rezept-Tipp weißer Glühwein

  • 1 Liter Weißwein trocken nach Wahl (Riesling, Chardonnay oder Müller-Thurgau)
  • 50ml weißer Rum
  • 2EL brauner Rohrzucker
  • 1 Apfel in Scheiben
  • 2 Stangen Zimt
  • Schale von je einer Limette und einer Zitrone
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Kapsel Kardamom

Rezept-Tipp für alkoholfreien Glüh-Punsch

  • 1 Liter Traubensaft (rot)
  • 100ml Himbeersaft
  • 2 Stangen Zimt
  • 1 Gewürznelke
  • Schale von einer Zitrone
  • 3 EL Honig

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