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Sachsen

Bisher mehr Grippefälle in Sachsen als 2020

2020 hatte es im Freistaat deutlich weniger Grippefälle als in der Vergangenheit gegeben. In der aktuellen Saison ist es anders.

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Die Grippezahlen in Sachsen sind gestiegen.
Die Grippezahlen in Sachsen sind gestiegen. © Maurizio Gambarini/dpa (Symbolbild)

Dresden. In der zweiten Grippesaison unter Corona-Hygienebedingungen gab es bisher mehr als doppelt so viele Infektionsfälle wie im Vorjahreszeitraum. Nach dem jüngsten Bericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) wurden seit Anfang Oktober 29 Nachweise übermittelt, wie das Sozialministerium am Freitag mitteilte. In der 46. Woche 2020 waren es zwölf.

Betroffen waren sieben Kinder zwischen einem und neun Jahren, zwei Jugendliche im Alter von 14 und 18 Jahren, 17 Erwachsene zwischen 24 und 65 Jahren sowie drei Menschen zwischen 70 und 84 Jahren. Sie waren alle nicht gegen Influenza geimpft. Fünf von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

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Laut LUA ist die Aktivität der akuten respiratorischen Erkrankungen in der Bevölkerung im Vergleich zur Vorwoche bundesweit gesunken, liegt aber höher als in den Vorjahren. 2020 hatte es auch im Freistaat deutlich weniger Grippefälle als in der Vergangenheit gegeben - aufgrund der Corona-Hygiene-Schutzmaßnahmen wie Maskentragen, Abstand und Kontaktreduzierung. (dpa)

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