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Leben und Stil

Diese Krebs-Spezialisten erklären Therapien

Sie leiten Kliniken sächsischer Krebszentren und arbeiten in der Forschung. Für unsere Serie erklären sie, was heute möglich ist.

UniCART-T-Zellen ermöglichen neue Krebs-Immuntherapie bei strahlenresistenten Tumoren. Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) ist es gemeinsam mit einem inter
UniCART-T-Zellen ermöglichen neue Krebs-Immuntherapie bei strahlenresistenten Tumoren. Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) ist es gemeinsam mit einem inter © HZDR/Sahneweiß/Kjpargeter

Zu Brustkrebs

Professorin Pauline Wimberger.
Professorin Pauline Wimberger. © Bildstelle

Zu Brustkrebs: Professorin Pauline Wimberger (49) ist Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Uniklinikum Dresden. Ihr Medizinstudium absolvierte sie von 1992 bis 1998 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ab 2006 war sie leitende Oberärztin an der Universitätsfrauenklinik Essen. Dort leitete sie auch die Chemotherapieambulanz und arbeitete ab 2010 als stellvertretende Klinikdirektorin. 

Im Jahr 2012 wurde Wimberger zur Professorin für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie der Universität Frankfurt/Main berufen. Als Direktorin der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der TU Dresden ist sie seit Juli 2012 tätig. Sie ist Vorsitzende der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Vorstandsmitglied der Europäischen Gesellschaft Gynäkologische Onkologie.

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Zu Prostatakrebs

Professor Christian Thomas.
Professor Christian Thomas. © Bildstelle

Zu Prostatakrebs: Professor Christian Thomas (43) ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie am Uniklinikum Dresden. Von 1997 bis 2003 studierte er Medizin an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main und promovierte im Jahr 2004. Christian Thomas war bis 2009 wissenschaftlicher Assistent der Klinik für Urologie der Universitätsmedizin Mainz. 

Bis 2018 arbeitete er als stellvertretender Direktor der Klinik für Urologie am Uniklinikum Mainz. Nach seiner Berufung zum Professor für Urologie an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden übernahm er 2019 die Leitung der Klinik für Urologie am Uniklinikum Dresden. Prof. Thomas gehört der Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft sowie der Europäischen Gesellschaft für Urologie an. Christian Thomas ist verheiratet.

Zu Darmkrebs

Prof. Jürgen Weitz.
Prof. Jürgen Weitz. © Bildstelle

Zu Darmkrebs: Professor Jürgen Weitz (54) ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Uniklinikum Dresden. Er studierte von 1986 bis 1993 Medizin an der Universität Heidelberg und der Duke Universität in Durham, USA. Bis 2011 war er an der Universitätsklinik in Heidelberg tätig, zuletzt als geschäftsführender Oberarzt der Chirurgischen Klinik und Leiter der Transplantationschirurgie. 

Die klinische Forschergruppe Kolorektal-Karzinom leitete er seit 2009. Im Jahr 2011 wurde er zum Professor für chirurgische Onkologie der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg berufen. Seit September 2012 leitet er die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Uniklinikum Dresden. Zum Direktorenteam des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden gehört er seit 2016. Jürgen Weitz ist verheiratet. 

Zu Lungenkrebs

Dr. Martin Wermke.
Dr. Martin Wermke. © Bildstelle

Zu Lungenkrebs: Dr. Martin Wermke (41) ist Leiter des Centrums für klinische Studien am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden. Von 1998 bis 2005 studierte er Medizin an der TU Dresden. Promoviert hat Martin Wermke zum Thema „Akute Myeloische Leukämie“ im Jahr 2005. Von 2010 bis 2011 war er am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie in der Forschung tätig. 

Als Wissenschaftlicher Koordinator für Studienmanagement und Leiter der Einheit für frühe klinische Studien war er ab 2013 am Uniklinikum Dresden tätig. Dr. Wermke ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie. Er gehört der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Nationalen Netzwerk genomische Medizin Lungenkrebs in Dresden an. Martin Wermke ist verheiratet.  

Zu Hautkrebs

Professorin Friedegund Meier.
Professorin Friedegund Meier. © Bildstelle

Zu Hautkrebs: Professorin Friedegund Meier (59) ist Leiterin des Hauttumorzentrums am Universitätskrebscentrum Dresden. Von 1980 bis 1986 studierte sie Medizin in Heidelberg und war ein Jahr an der Medical University of South Carolina (USA) tätig. Sie promovierte 1988 an der Dermatologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde 1994 Fachärztin für Dermatologie. 

1996 bis 1998 war sie in der Molekular- und Zellbiologie am Wistar-Institut Philadelphia (USA) in der Forschung aktiv. 2005 leitete sie das Zellbiologie-Labor in der Uni-Hautklinik Tübingen. Als Professorin für Dermatoonkologie war sie 2010 an der Uni Duisburg/Essen tätig. 2014 kam sie als Oberärztin an die Klinik für Dermatologische Onkologie Dresden und wurde dort als Professorin berufen. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. 

Zu Blutkrebs

Professor Martin Bornhäuser.
Professor Martin Bornhäuser. © Bildstelle

Zu Blutkrebs: Professor Martin Bornhäuser (54) ist Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I des Uniklinikums Dresden. Weiterhin ist er einer der geschäftsführenden Direktoren am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden. Professor Bornhäuser hat seine Ausbildung an der Universität Kiel absolviert und dort am Institut für Sportmedizin promoviert. Von 1993 bis 1994 war er in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie am Universitätsklinikum Tübingen tätig. 

Er ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie. Seit 2004 leitet er das Stammzelltransplantationsprogramm der Universität Dresden. Martin Bornhäuser ist ein international anerkannter Experte in der Behandlung von Leukämien und in der Stammzelltransplantation sowie der zellulären Immuntherapie. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.  

Zu Hirntumoren

Professorin Gabriele Schackert.
Professorin Gabriele Schackert. © Bildstelle

Zu Hirntumor: Professorin Gabriele Schackert (67) ist Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Uniklinikum Dresden. Von 1971 bis 1977 studierte sie Medizin an der Ruprecht-Karl-Universität in Heidelberg, wo sie 1977 auch promovierte. Ihre Facharztausbildung zur Neurochirurgin absolvierte Gabriele Schackert 1984 an der Klinik für Neurochirurgie der Universität Erlangen/Nürnberg und der Universität Heidelberg.

 Ein Forschungsaufenthalt am Department of Cell Biology M.D. Anderson Hospital and Cancer Center Houston/Texas (USA) schloss sich von 1986 bis 1988 an. Nach ihrer Habilitation wurde sie 1993 als Professorin auf den Lehrstuhl für Neurochirurgie an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden berufen. Seither leitet sie die Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie. 

Zu Komplementärmedizin

Professorin Jutta Hübner.
Professorin Jutta Hübner. © Uniklinik Jena

Zu komplementärmedizinischen Verfahren: Professorin Jutta Hübner (58) leitet die Stiftungsprofessur für Integrative Onkologie der Deutschen Krebshilfe am Universitätsklinikum Jena. Von 1982 bis 1988 studierte sie Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie promovierte in der Humangenetik über Fehlbildungen des Herzens und der oberen Extremität. 

Ihre Qualifikationen sind Fachärztin für Innere Medizin, Zusatzbezeichnungen Chirotherapie und Naturheilkunde. Seit 2000 ist sie Ernährungsbeauftragte Ärztin, Hämatologin und internistische Onkologin. 2006 folgten Abschlüsse in Palliativmedizin und Psychoonkologie. Als Leiterin des Bereichs Palliativmedizin, supportive und komplementäre Onkologie war sie am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen des Uniklinikums Frankfurt/Main tätig. Foto: Uniklinik Jena

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Professor Thilo Welsch.
Professor Thilo Welsch. © Bildstelle

Zu Bauchspeicheldrüsenkrebs: Professor Thilo Welsch (43) ist stellvertretender Klinikdirektor und leitender Oberarzt der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Uniklinikum Dresden. Von 1998 bis 2004 studierte er Medizin in Heidelberg und Baltimore (USA). Er arbeitete 2007 am FIRE Institute of Oncology Mailand in der Forschung. Seine Facharztausbildung in der Chirurgie schloss er 2009 ab. 

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Er ist außerdem Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie und Thoraxchirurgie. Bis 2012 arbeitete Welsch als Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Heidelberg. 2013 wechselte Thilo Welsch ans Uniklinikum Dresden. Seit 2018 ist er stellvertretender Klinikdirektor und wurde im Mai 2018 zum Professor für chirurgische Onkologie berufen. Thilo Welsch ist verheiratet und hat zwei Kinder.  

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