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Deutschland & Welt

Mehr beruhigen sich öfter mit Alkohol

Einer Umfrage zufolge hat der Konsum von Alkohol in den letzten zwei Jahren zugenommen. Ob das mit Corona zu tun hat, ist unklar.

Der Alkoholkonsum der Deutschen ist in der Coronakrise deutlich gestiegen.
Der Alkoholkonsum der Deutschen ist in der Coronakrise deutlich gestiegen. © Gerald Matzka/dpa

Köln. Ob es an der Corona-Krise liegt, bleibt unklar: Doch aktuell trinken einer neuen Umfrage zufolge mehr Erwachsene häufiger zur Beruhigung Alkohol als noch vor gut zwei Jahren. Dies geht aus zwei repräsentativen YouGov-Umfragen von Januar 2021 und September 2018 hervor. Unter Befragten, die Alkohol trinken oder getrunken haben, sagen aktuell 19 Prozent, dies zu tun oder getan zu haben, um sich zu beruhigen. 2018 machten nur 15 Prozent diese Angabe.

Alkohol zu trinken, um sich besser zu fühlen - beispielsweise bei Liebeskummer oder Traurigkeit - sagen aktuell 15 Prozent, 5 Prozentpunkte mehr als 2018. Damals sagten jedoch mehr Menschen als heute, den Geschmack zu mögen (36 Prozent versus 33 Prozent 2021).

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Wenig Veränderung gibt es den Umfragen zufolge bei der Häufigkeit des Alkoholkonsums. Aktuell sagen 6 Prozent, täglich Alkohol zu trinken, genauso viele wie 2018. 19 Prozent sagen, mehrfach in der Woche Alkohol zu trinken (2018 20 Prozent). Mehrmals im Monat zu trinken, sagen aktuell 20 Prozent (2018 sagten dies 23 Prozent). (dpa)

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