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Harthaer "Care Palace" auf der Zielgeraden

80 Bewohnerplätze entstehen im neuen Seniorenzentrum an der Dresdener Straße in Hartha. Bis zum Spätsommer soll alles fertig sein.

Das neue Seniorenzentrum „Care Palace“ in Hartha wächst. Der vordere Teil des Komplexes ist fast einzugsbereit. Im hinteren Teil hingegen hat sich der Bau verzögert und wird später fertig. Auch die Gestaltung der Außenflächen hat bereits begonnen
Das neue Seniorenzentrum „Care Palace“ in Hartha wächst. Der vordere Teil des Komplexes ist fast einzugsbereit. Im hinteren Teil hingegen hat sich der Bau verzögert und wird später fertig. Auch die Gestaltung der Außenflächen hat bereits begonnen © Dietmar Thomas

Hartha. Es ist „das Schmuckstück“ an der Dresdener Straße. So zumindest beschreibt das Objekt die Seniorenheim-Chefin Simone Gerson. In den neuen „Care Palace“ sollen schon bald 80 neue Bewohner einziehen. Doch bis zum endgültigen Bauende werden noch einige Wochen vergehen.

Derzeit laufen die Arbeiten auf der großen Fläche neben dem Stadtpark „Am Reinhardstal“ jedoch noch auf Hochtouren. Sanitäreinrichtungen im ersten Stockwerk werden eingebaut, Spachtelarbeiten sind in vollem Gange und auch verschiedene Elektro-Anlagen werden verbaut.

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Moderne Ausstattung für neues Harthaer Seniorenzentrum

„Der erste Stock im vorderen Teil direkt an der Straße ist im Grunde einzugsfertig“, sagt Simone Gerson. Die Zimmer mit barrierefreiem Bad sind groß und offen gestaltet und sollen genügend Platz für die zukünftigen Bewohner bieten. Im Erdgeschoss erhalten alle Zimmer außerdem eine kleine Außenfläche als Terrasse.

Im hinteren Teil des Gebäudes zeigt sich im Vergleich ein ganz anderes Bild. Dort sind die Bauarbeiter derzeit damit beschäftigt die Fußbodenheizung auszulegen und den Boden fertigzustellen sowie Strom und Rohre für die Infrastruktur zu verarbeiten, um im Anschluss in den Innenausbau zu gehen. Durch die Offenlegung des Flemmingener Baches und einiger Unklarheiten hatte sich der zweite Bauabschnitt verzögert, so Gerson.

Ausgestattet ist das neue Seniorenzentrum mit Fernsehen, Telefon und auch Wlan für alle Bewohner. „Wir wollen ihnen alles ermöglichen, selbst wenn es um das Thema Internet geht“, sagt die Seniorenheim-Chefin. „Den Kontakt zu Verwandten zu halten ist wichtig. Heutzutage geht das über das Internet am besten und schnellsten.“

Erste Interessenten haben angefragt

Nach Angaben der beiden Bauherrinnen Simone Gerson und Gritt Schmidt soll das Objekt im Spätsommer fertiggestellt werden. Die Corona-Pandemie und die Materialknappheit hätten bisher noch keinen Einfluss auf die Baumaßnahme rund um das neue Harthaer Heim gehabt.

Bisher gebe es keine Verzögerungen oder Versorgungsprobleme, so Gritt Schmidt. „Höchstwahrscheinlich im August können wir einziehen.“ Wie hoch die Investitionen in den Neubau sind, wollen die beiden Bauherrinnen derzeit noch nicht bekannt geben. Es halte sich jedoch im vereinbarten Rahmen, so Schmidt.

Schon jetzt gebe es die ersten Anfragen von Interessenten, die in Zukunft ein Bett im neuen „Care Palace“ ergattern wollen. Noch im Mai wollen die beiden Geschäftsfrauen die Werbung für das Seniorenzentrum starten. Dabei werden auch Pflegekräfte für den neuen Standort gesucht.

Die Bauarbeiten im baldigen neuen Seniorenzentrum „Care Palace“in Hartha schreiten schnell voran. Die Betreiberinnen Gritt Schmidt und Simone Gerson sowie die zukünftige Pflegedienstleiterin Linda Schubert suchen nun nach Personal und Bewohnern.
Die Bauarbeiten im baldigen neuen Seniorenzentrum „Care Palace“in Hartha schreiten schnell voran. Die Betreiberinnen Gritt Schmidt und Simone Gerson sowie die zukünftige Pflegedienstleiterin Linda Schubert suchen nun nach Personal und Bewohnern. © Dietmar Thomas
Im hinteren Bereich des Hauses werden derzeit die Fußbodenheizungen verlegt.
Im hinteren Bereich des Hauses werden derzeit die Fußbodenheizungen verlegt. © Dietmar Thomas
In den hinteren Zimmern muss noch einiges bearbeitet werden.
In den hinteren Zimmern muss noch einiges bearbeitet werden. © Dietmar Thomas
Die neuen Zimmer im vorderen Bereich sind hingegen fast einzugsbereit. Zuletzt wurden die Wände gestrichen.
Die neuen Zimmer im vorderen Bereich sind hingegen fast einzugsbereit. Zuletzt wurden die Wände gestrichen. © Dietmar Thomas

Die bisher im Pflegeheim Schönerstädt arbeitende Schwester Linda Schubert wird zukünftig die Pflegedienstleiterin in Hartha. Sie muss in Zukunft die Schichten von knapp 60 bis 65 Mitarbeitern, darunter auch Intensivpflegern sowie Auszubildenden, organisieren. „Unsere Mitarbeiter bekommen hier einen schönen, modernen Arbeitsplatz“, meint Simone Gerson.

Durch Reinigungspersonal werden sie entlastet und können sich im Wesentlichen um die Bewohner kümmern. Auch hier hätten sich der Heimchefin zufolge bereits die ersten Bewerber gemeldet, vor allem aus der Region. „Wir haben ein Mitarbeitergewinnungskonzept und sind überzeugt, dass wir ausreichend Interessenten finden.“

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