merken
Leben und Stil

Verspannt? Kopf sollte mittig sitzen

Der ständige Blick nach unten aufs Smartphone sorgt auf Dauer für einen verspannten Nacken. Was dagegen hilft.

Nach unten auf das Display blicken, das ist die Haltung der Generation Smartphone. Den Nackenmuskeln gefällt das überhaupt nicht. Mit spürbaren Folgen.
Nach unten auf das Display blicken, das ist die Haltung der Generation Smartphone. Den Nackenmuskeln gefällt das überhaupt nicht. Mit spürbaren Folgen. © Christin Klose/dpa

Hamburg. Wer bei der Bildschirmarbeit oder beim Blick auf das Smartphone den Kopf ständig nach vorne beugt, darf sich über einen verspannten Nacken nicht wundern.

Diese Haltung belastet Bänder und Muskeln. "Je weiter der Kopf nach vorne geht, umso mehr steigt das Gewicht auf der Muskulatur", erklärt der Orthopäde und Buchautor Matthias Manke in der Zeitschrift "Good Health" (Ausgabe Mai/Juni 2021). "Liegt er mittig, hat er fünf Kilo. Neigt er 60 Grad nach vorne, sind wir auf einmal bei 25 Kilo."

Anzeige
Die Sachsen-Edition von Mühle Glashütte
Die Sachsen-Edition von Mühle Glashütte

Ab sofort gibt es den sportlich-eleganten Teutonia II Chronographen exklusiv bei DDV Lokal zu erwerben. Die Edition ist auf nur 100 Stück limitiert.

Dass diese Haltung die Nackenmuskeln stärkt, ist laut dem Orthopäden ein Trugschluss: Diese werden durch einen nach vorne geneigten Kopf überdehnt und somit eben nicht gekräftigt. Denn, so Manke: "Ein Muskel kräftigt sich nur dann, wenn er sich zusammenzieht."

Weiterführende Artikel

Wo ist der beste Platz im Großraumbüro?

Wo ist der beste Platz im Großraumbüro?

Auf den Sitzplatz kommt es an in Großraumbüros. Davon hängt nicht nur die Zufriedenheit ab, sondern noch viel mehr, wie Forscher ermittelt haben.

Das bringt eine antientzündliche Ernährung

Das bringt eine antientzündliche Ernährung

Bei vielen Erkrankungen spielen Entzündungen eine Rolle. Lohnt dann ein Blick auf die Essgewohnheiten? Auf jeden Fall, sagen Expertinnen und Experten.

Eine überdehnte Muskulatur hingegen habe keine Kraft, führt Manke aus. "Und weil sie nichts halten kann, verkrampft sie." Dagegen hilft deshalb aus seiner Sicht auch kein Dehnen, sondern ein Aktivieren und Kräftigen der Muskeln. Zudem sollte man generell darauf achten, dass der Kopf möglichst oft mittig zwischen den Schultern sitzt. (dpa)

Mehr zum Thema Leben und Stil