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Politik

Gewalt und Festnahmen bei G7-Protest

Bei Protesten nahe dem G7-Tagungsort stießen Demonstranten und Polizisten aufeinander. Die Beamten setzten Wasserwerfer und Tränengas ein.

Die Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten bei einem Protests gegen den G7-Gipfel ein.
Die Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten bei einem Protests gegen den G7-Gipfel ein. © Emilio Morenatti/AP/dpa

Biarritz. Am Rande des G7-Gipfels im südwestfranzösischen Biarritz sind mindestens 68 Menschen festgenommen worden. 38 von ihnen seien in Polizeigewahrsam genommen worden, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am späten Samstagabend unter Berufung auf die örtliche Präfektur. Gewahrsam dient unter anderem dazu, Verdächtige zu befragen und ihre Äußerungen zu überprüfen. Er kann von 24 auf bis zu 48 Stunden verlängert werden.

Orte und Umstände der Festnahmen blieben zunächst offen. In Bayonne, der Nachbarstadt von Biarritz, waren am Abend bei einer ungenehmigten Demonstration Steine geflogen, die Sicherheitskräfte setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Die französische Regierung hat über 13.000 Sicherheitskräfte mobilisiert, um den noch bis Montag dauernden Gipfel der führenden Industrienationen zu schützen.

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Gipfelgegner, die eine friedliche Demonstration in Hendaye nahe der spanischen Grenze veranstaltet hatten, teilten via Twitter mit, sie würden am Sonntag angesichts der massiven Polizeipräsenz in der Region auf ursprünglich geplante Aktionen an sieben Orten rund um Biarritz verzichten. (dpa)

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