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Gewerbegebiet bei der B 178 berücksichtigen

Um dem Verkehrsvorhaben genauso gerecht zu werden wie der Entwicklung der Stadt Weißenberg, werden Kompromisse erarbeitet. Die werden öffentlich vorgestellt.

© SZ/Uwe Soeder

Weißenberg. Verhindert die Stadt Weißenberg den Weiterbau der B 178 bis zur Autobahn? Dieser Aussage widerspricht der Weißenberger Bürgermeister Jürgen Arlt (parteilos) vehement. Aber er sagt auch, dass bei der Planung die Entwicklung der Stadt Weißenberg nicht außen vor bleiben darf. Das heißt konkret, dass das Gewerbegebiet an der Straße zur Autobahn bei der Planung der B 178 beachtet werden muss.

Bereits im Jahr 2017 hat die Stadt den Beschluss für die Erweiterung des Gewerbegebietes gefasst und ihr Stadtentwicklungskonzept beschlossen. Darin geht es vor allem auch um die Entwicklung von Gewerbe. „Im 20 Jahre alten Flächennutzungsplan war das noch nicht enthalten“, sagt Jürgen Arlt. Deshalb wird der Bebauungsplan zur Erweiterung des Gewerbegebiets parallel zum neuen Flächennutzungsplan erarbeitet. Doch auch bei der vorgesehenen Streckenführung der B 178 gab es Veränderungen. Die überschneiden sich nun mit den Planungen der Stadt. „Beide Planungen aneinander anzupassen, damit beides gelingt, ist das Ziel“, sagt Arlt.

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Es gab Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium. „Die Deges als Vorhabenträger der B 178 arbeitet mit Hochdruck an der Fertigstellung des Grobentwurfes“, heißt es im Ministerium. Die erarbeitete Vorzugsvariante stellt den bestmöglichen Kompromiss dar“, sagt Referentin Kathleen Brühl. Und weiter heißt es, dass dabei auch die Anbindung des untergeordneten Verkehrs, der Autobahnmeisterei oder eines Pendlerparkplatzes betrachtet werden. Wie die Planungen aussehen, wird der Stadtrat am 25. März erfahren, wo die Deges die Planung öffentlich vorstellt. (SZ/kf)