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Döbeln

Gewimmel statt Unterricht

Es war wie immer und doch ganz anders: Zum ersten Mal haben die Grundschüler ihre Schulstartparty in Sitten gefeiert.

Austoben zum Schulstart: So etwas gibt es wahrscheinlich nur in Leisnig oder, um genau zu sein, in diesem Jahr in Sitten. Nach der Gestaltung des Außengeländes sind die Voraussetzungen für eine Schulstartparty dort ideal.
Austoben zum Schulstart: So etwas gibt es wahrscheinlich nur in Leisnig oder, um genau zu sein, in diesem Jahr in Sitten. Nach der Gestaltung des Außengeländes sind die Voraussetzungen für eine Schulstartparty dort ideal. © -Dietmar Thomas

Leisnig/Sitten. In Leisnig gibt es zwei Grundschulen. In beiden lernen seit Schuljahresbeginn 260 Mädchen und Jungen. Sie alle haben am Montag zusammen den Start ins neue Unterrichtsjahr gefeiert. Diese Art Auftakt hat in Leisnig seit rund zehn Jahren Tradition. Damit wurde auch in diesem Jahr nicht gebrochen, allerdings war Veranstaltungsort jetzt zum ersten Mal das neu gestaltete Außengelände der Grundschule Sitten.

„Damit haben wir erst die Voraussetzungen bekommen, die Party auch einmal hier zu feiern“, sagt Sylke Rasch, die Leiterin der Emil-Naumann-Grundschule in Sitten. In den Vorjahren durften die Sittener Grundschüler auch schon mitfeiern. 

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Allerdings war es an ihnen, sich in den Bus zu setzen und nach Leisnig zu fahren. Dass damit ein nicht unerheblicher organisatorischer und finanzieller Aufwand verbunden ist, das haben jetzt auch die Organisatoren aus Leisnig erfahren. Mehrfach pendelte ein Bus zwischen Stadt und Land.

Sylke Rasch erzählt, dass es aus den Reihen der Eltern schon vor längerer Zeit die Anfrage gegeben habe, den Veranstaltungsort zu wechseln. „Das haben wir im Frühjahr dann in einem Gespräch mit dem Bürgermeister und der Hauptamtsleiterin, die dem Vorschlag offen gegenüberstanden, angesprochen“, so die Schulleiterin.

In die Organisation haben sich beide Schulen und die Verwaltung geteilt. Jeder kenne jemanden, der das Programm bereichern kann. Und auch die bewährten Partner waren erneut dabei. So gab es wieder ein Radsicherheitstraining mit dem ADAC oder Präsentationen der Jugendfeuerwehr Leisnig. Ein Magnet war die Hüpfburg. Aber auch am Kletterturm oder am Kuchenbasar war ein ständiges Kommen und Gehen.

Wer sah, wie vergnügt die Grundschüler unterwegs waren, der glaubt nicht, dass die Organisatoren durchaus ans Aufhören gedacht haben. „Vielleicht machen wir irgendwann mal etwas anderes“, sagt Sylke Rasch. Im Moment spreche noch einiges für diese Party. Die Zusammenarbeit der Schulen und mit den Partnern klappt gut. 

„Außerdem ist diese Veranstaltung die einzige im Jahr, bei der sich die Kinder beider Schulen einmal sehen“, erklärt die Schulleiterin. Dass die Leisniger nun auch einmal sehen, wie die Sittener lernen, finde sie nicht schlecht.

Die Party ist wieder von den Leisniger Stadträten finanziert, von Eltern und weiteren Helfern unterstützt worden. (DA/sig)

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