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Giftige Gase auf der Augustusbrücke

Das Bauwerk gibt seine Geheimnisse nur stückweise bei der Sanierung preis.

© Sven Ellger

Dresden. Damit hätten auch Experten nicht gerechnet: Selbst nach über 100 Jahren gast die teerhaltige Abdichtung auf der Augustusbrücke noch aus. Sie bedeckt eine Flusskiesschicht, die auf der Brücke bleiben und als Baustraße dienen sollte. Um die Gesundheit der Arbeiter jedoch nicht zu schädigen, legten die Landesdirektion Sachsen und die Berufsgenossenschaft Bau jetzt fest, die Brücke komplett leerzuräumen und eine behelfsmäßige Baustraße einzubauen. Kies- und Abdeckschicht stammen übrigens aus dem Baujahr 1907.

Und auch an anderer Stelle gehen die Arbeiten voran. Die Brüstungen am Bogen über dem Terrassenufer werden auf beiden Seiten abgebaut. Arbeiter kartieren die Steine, um sie beim Neubau an der richtigen Stelle einzusetzen. Auch die Granitplatten im Unterstrom-Gehweg und darunter liegende Schichten werden entfernt. Für Fußgänger und Radfahrer entstand ein provisorischer Weg. Für den Zeitraum des Bogen-Abbruchs bis zur Wiederherstellung gibt es für Fußgänger und Radfahrer eine Behelfsbrücke vom Pegelhaus bis zum ersten elbüberspannenden Bogen. Vor dem Pegelhaus erleichtert eine Rampe den Zugang auf die Behelfsbrücke. (SZ/kh)

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