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VW-Manufaktur testet Sensor-Jacke

Die Dresdner VW-Fabrik für Elektroautos arbeitet mit einem jungen Dresdner Unternehmen zusammen. Das sollen auch die USA erfahren.

© PR/Oliver Killig

Von Georg Moeritz

Dresden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Jacke schon anprobiert: Ein Kleidungsstück mit Sensoren erfasst die Bewegungen seines Trägers. Die Sensordaten werden drahtlos an eine Software übertragen, die damit einen Roboter steuern kann. Das Ziel: Roboter lernen durch Nachahmen menschliche Bewegungen – und könnten künftig noch mehr Arbeiten von Technikern in der Fabrik übernehmen. In Dresden wird die neuartige Datenjacke getestet.

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Das junge Dresdner Unternehmen Wandelbots gab am Wochenende bekannt, dass seine Erfindung in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen getestet wird. Wandelbots ist eine Ausgründung aus der Technischen Universität Dresden. Geschäftsführer Christian Pichnick sagte, erstmals könne das Produkt bei einem wichtigen Industriepartner erprobt werden. Die Zusammenarbeit mit VW sei ein Durchbruch für die junge Firma.

Zum Test gehören auch sensorbestückte Handschuhe. Bei einem Besuch in der Gläsernen Manufaktur für Elektroautos hatten Kretschmer und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) die Sensor-Kleidungsstücke schon kennengelernt. Die sollen nun in der Fahrzeug-Endmontage getestet und zur Serienreife gebracht werden. Kretschmer sieht in der Zusammenarbeit ein Vorzeigeprojekt: Sie zeige, „wie schnell Spitzenforschung aus Sachsen in die Industrie-Praxis überführt“ werden könne. Diese Geschichte wolle Sachsen in Austin in Texas erzählen. Dort findet in diesen Tagen die Techniktagung South by Southwest statt. Dort stellt sich der Freistaat als Technologiestandort mit Förderprogrammen für Gründer vor.

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