merken

Dippoldiswalde

Johnsbacher Ortsdurchfahrt wieder frei

Die Arbeiten am ersten Abschnitt sind abgeschlossen. Dass es nicht früher klappte, lag an einer Entdeckung unter der Erde.

Auch diese Stützmauer ist in Johnsbach neu entstanden. Fertig war sie bereits bei einem Vor-Ort-Termin im August.
Auch diese Stützmauer ist in Johnsbach neu entstanden. Fertig war sie bereits bei einem Vor-Ort-Termin im August. © Egbert Kamprath

Gute Nachrichten für Glashütte, Johnsbach und das obere Osterzgebirge. Die Bauarbeiten an der Johnsbacher Ortsdurchfahrt können wie zuletzt geplant in diesem Jahr abgeschlossen werden. Wie das Landratsamt Pirna informiert, wird die Kreisstraße am Nikolaustag wieder freigegeben. 

Es ist ein Etappenerfolg. Denn die Bauarbeiten an der Straße gehen in den kommenden Jahren weiter, weil die komplette Ortsdurchfahrt saniert werden soll. Zum Abschluss kamen jetzt die Arbeiten auf dem ersten Abschnitt in der Dorfmitte. Zusammen mit der Stadt Glashütte, deren Eigenbetrieb Abwasser und dem Energieversorger Enso hat der Landkreis seit Juli ein 250 Meter langes Teilstück dieser Kreisstraße von Grund auf erneuert. Dazu wurden der städtische Wiesenweg ausgebaut, zwei Stützmauern errichtet und ein Regenwasserkanal mit direktem Anschluss an den Johnsbach verlegt. 

Anzeige
Wintermärchen eiskalt in Szene gesetzt

Zum zweiten Mal öffnet die Eiswelt Dresden ihre Türen. Die filigranen Eiskunstwerke sind ein atemberaubendes Erlebnis für Groß und Klein.

Eigentlich sollten die Arbeiten früher abgeschlossen werden. Doch im Mai 2019 wurde ein Stollengang unter der Kreisstraße gefunden. "Das Sächsische Oberbergamt lässt diesen voraussichtlich noch bis Frühjahr 2020 erkunden, dokumentieren und sichern", teilt das Landratsamt mit. Damit das Teilstück fertig gestellt werden konnte, habe man eine Betondecke im Straßenbereich eingebaut.

Die Arbeiten wurden von der Firma Bauunternehmung Hartmann, Hoch-, Tiefbau und Ingenieurbau aus Rechenberg-Bienenmühle ausgeführt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 1,3 Millionen Euro, wovon auf den Landkreis reichlich 200.000 Euro direkt übernahm, außerdem gab es Fördermittel vom Freistaat. Stadt, Abwasserbetrieb und Enso beteiligten sich ebenfalls an den Kosten.

Die Straße wird am 6. Dezember 4 Uhr für den Verkehr freigegeben.

Mehr Nachrichten aus Dippoldiswalde lesen Sie hier.