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Dippoldiswalde

Glashütte verschärft Regeln

Der Stadtrat regiert auf Bürgerbeschwerden und gibt dem Ordnungsamt und der Polizei mehr Möglichkeiten, tätig zu werden.

Der Glashütter Stadtrat hat neue Regeln für das Nutzen von Grünflächen beschlossen.
Der Glashütter Stadtrat hat neue Regeln für das Nutzen von Grünflächen beschlossen. © Egbert Kampath

In Glashütte gelten fortan strengere Regeln für das Verhalten auf Spielplätzen. Auch die  Vorgaben für die Heckenpflege an der Straße wurden präzisiert. Nachzulesen ist das in der neuen sogenannten Polizeiverordnung, die der Stadtrat beschlossen hat. 

Die Änderungen am bestehenden Regelwerk gehen auf Beschwerden von Bürgern zurück. Manches Genannte sollte zwar als Selbstverständlichkeit gelten, wurde aber ausdrücklich so benannt, um dem Ordnungsamt eine Handhabe zum Eingreifen zu geben. So beschloss der Stadtrat, dass Spielplätze in der Zeit von 22 bis 6 Uhr nicht betreten werden dürfen. Ausdrücklich verboten wird es, Bänke, Schilder, Hinweise und Denkmäler zu beschmutzen und zu entfernen.  Verboten ist es zudem, außerhalb der zugelassenen Feuerstellen Feuer zu machen. Grün- und Erholungsanlagen dürfen außerhalb der Wege und Parkplätze nicht befahren werden. 

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Verboten wurde auch die Fahrzeugpflege auf öffentlichen Straßen und Plätzen. Das gilt sowohl für das Waschen als auch für den Ölwechsel und die Unterbodenpflege.

Verschärfte Regel gelten für Anlieger von Fußwegen und Straßen. Die Grundstückseigentümer haben dafür zu sorgen, dass An- und Umbauten sowie Bäume und Hecken die Sicht der Fahrzeugfahrer nicht behindern. Über Gehwegen muss ein Raum von mindestens 2,50 Meter, über Straßen von mindestens 4,50 Meter freigehalten werden. Bäume und Hecken sind so zu verschneiden, dass sie das Lichtraumprofil des Verkehrsraums nicht einengen, die Sicht nicht behindern und Verkehrsschilder nicht verdecken. Abgestorbene Äste sind rechtzeitig aus dem Bäumen herauszuschneiden.

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