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Glashütte: Hortkinder sammeln für Flutopfer

Auch der Stadtrat und mehrere Ortschaftsräte haben für die Betroffenen in Rheinland-Pfalz gespendet.

Von Maik Brückner
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Nach dem Empfang der Spende für die Hochwasseropfer in Rheinland-Pfalz zeigte der amtierende Bürgermeister Uwe Ahrendt (Grüne) den Hortkindern das Wappenbuch der Stadt Glashütte.
Nach dem Empfang der Spende für die Hochwasseropfer in Rheinland-Pfalz zeigte der amtierende Bürgermeister Uwe Ahrendt (Grüne) den Hortkindern das Wappenbuch der Stadt Glashütte. © Stadt Glashütte

In Glashütte wird weiter für die Flutopfer in der Gemeinde Kordel in Rheinland-Pfalz (Landkreis Trier-Saarburg) gesammelt. Darüber informiert der amtierende Bürgermeister Uwe Ahrendt (Grüne). Besonders erfreut war er über eine Spende des Glashütter Hortes.

Die Klassen eins bis vier hatten vor einigen Tagen einen Spendenaufruf für die Hochwasseropfer der Gemeinde Kordel gestartet. Es kam eine "sehr große Summe" zusammen, sagt Ahrendt. Gesammelt wurden 762,30 Euro. Die Schülervertreter haben diese der Verwaltung im Rathaus übergeben. Uwe Ahrendt lud sie daraufhin ein, einen Blick ins alte Glashütter Wappenbuch zu werfen.

Neben den Hortkindern beteiligte sich auch die Stadt Glashütte und mehrere Ortschaftsräte an der Spendenaktion, zu der Uwe Ahrendt kurz nach dem Unglück aufgerufen hatte. Die Stadträte entschieden, dass man der Gemeinde einen Euro pro Einwohner spendet. Da die Uhrenstadt inklusive der Ortsteile 6.878 Einwohner hat, hat die Stadt der Gemeinde genau 6.878 Euro überwiesen. Der Ortschaftsrat Glashütte spendete 500 Euro, die Ortschaftsräte Dittersdorf und Johnsbach je 200 Euro, so Ahrendt.

Auch Vereine sammeln Spenden. Neben dem Glashütter Freizeit- und Kulturverein, der unlängst mit einer Bratwurstversteigerung zugunsten der Gemeinde Kordel über 2.000 Euro erwirtschaftete, planen nach Angaben von Ahrendt weitere Vereine Aktionen. Dazu gehört der Heimatverein in Schlottwitz. "Wir dürfen gespannt sein. Vielen, vielen Dank den Initiatoren", so Ahrendt. Ihm sei bekannt, dass viele Glashütter auch direkt gespendet haben.