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Glashütte: Straßenbau-Planung geht weiter

Reinhardtsgrimma muss aber darauf warten, dass der zweite Teil der Ortsdurchfahrt ausgebaut wird. Ein Grund liegt im Ort selbst.

Der unsanierte Teil der Ortsdurchfahrt führt auch am Erbgericht Reinhardtsgrimma vorbei.
Der unsanierte Teil der Ortsdurchfahrt führt auch am Erbgericht Reinhardtsgrimma vorbei. © ronaldbonss.com

Die Reinhardtsgrimmaer können weiter hoffen, dass auch der zweite Teil ihrer Ortsdurchfahrt umfassend saniert wird. Zwar ist noch weit und breit kein Bauarbeiter in Sicht. Dafür wird aber weiter an dem rund 500 Meter langen Teilstück der S183 geplant. Es befindet sich in der Entwurfsplanung, sagt Franz Grossmann vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv).

Die Planer konkretisieren derzeit die Vorzugsvariante und nutzen dazu eine aktuell erstellte Verkehrsuntersuchung sowie Daten einer Vermessung. Das bereits vorliegende Baugrundgutachten muss entsprechend der Gegebenheiten noch ergänzt und präzisiert werden, erklärt Grossmann. Zum Bauabschnitt gehören auch die Neubauten von zwei Brücken, für die die Planungen ebenfalls laufen.

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Das Lasuv orientiert sich bei seinen Planungen an den Abstimmungen, die man dazu mit der Stadt Glashütte und dem Ortschaftsrat Reinhardtsgrimma getroffen hat, so Grossmann. "Veränderungen dazu gibt es nicht."

Aufgrund des aktuellen Planungsstands und des noch anstehenden Verfahrens, um Baurecht zu bekommen, könnte das Lasuv derzeit noch keine belastbaren Aussagen zu einem möglichen Baubeginn treffen, so der Sprecher.

Bürgermeister dämpft Erwartungen

Markus Dreßler, bis Ende Juni Bürgermeister von Glashütte, dämpfte die Erwartungen vor einem schnellen Baubeginn und erinnerte an den komplizierten Start. Bereits vor Jahren gab es eine Vorplanung für diesen Bauabschnitt. Doch diese wurde aufgrund von massiven Protesten in Reinhardtsgrimma nicht fortgeführt. Das Projekt sei dann "Opfer" der Umstrukturierung der Straßenbauverwaltung und insbesondere der Neubewertung und Neueinstufung im Sinne von "Erhalt vor Ausbau" geworden.

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Nun habe das Lasuv die Planungen wieder aufgenommen. "Die begrenzten personellen und finanziellen Planungen erschweren jedoch den Fortgang der Planung." Die Stadt habe regelmäßig auf die Dringlichkeit hingewiesen, erklärte Dreßler. Inzwischen ist Dreßler ins Pirnaer Rathaus gewechselt. Es bleibt abzuwarten, wie sein Nachfolger, der Ende September gewählt wird, mit dem Lasuv in Kontakt bleiben wird.

Der erste Teil der Ortsdurchfahrt wurde 2017 fertiggestellt und mit einem kleinen Fest am ehemaligen Spritzenhaus gefeiert.

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