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Freie-Wähler-Stadtrat will Glashüttes Bürgermeister werden

Der Johnsbacher Steffen Barthel will ins Rathaus umziehen. Damit gibt es drei Bewerber um die Nachfolge von Markus Dreßler.

Steffen Barthel möchte gern Bürgermeister in Glashütte werden. Bisher ist er als Stadtrat in der Uhrenstadt tätig.
Steffen Barthel möchte gern Bürgermeister in Glashütte werden. Bisher ist er als Stadtrat in der Uhrenstadt tätig. © Karl-Ludwig Oberthür

Im Glashütter Bürgermeisterwahlkampf wird es spannend: In dieser Woche gab Steffen Barthel bekannt, dass er sich um das Amt des Glashütter Bürgermeisters bewerben möchte. Die Entscheidung anzutreten, sei in den letzten Tagen gereift, erklärt der 56-jährige Johnsbacher, der seit 2017 auch Stadtrat ist.

Bei einer ersten Anfrage im Frühjahr wollte er eine Kandidatur nicht ausschließen. Er traue es sich zu, erklärt er damals. Nun sei seine Entscheidung gereift. "Ich habe eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung erfahren", sagt er.

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Barthel ist Diplom-Ingenieur für Wasserwirtschaft. Er arbeitet als Verkaufsleiter bei der Reinholdshainer Raiffeisen Handels GmbH. Kommunalpolitisch ist er seit 2014 aktiv, seither ist er im Johnsbacher Ortschaftsrat aktiv, seit 2017 gehört er als Mitglied der Wählervereinigung Johnsbach dem Stadtrat an.

25 Jahre als Schiedsrichter aktiv

Außerdem arbeitet er im Heimatverein Johnsbach mit. "Ich bin 25 Jahre Schiedsrichter im Fußball gewesen, im Nachwuchs bis zur Landesliga."

Sollte er gewählt werden, werde er sich in die Aufgaben eines Bürgermeisters einarbeiten. "Das traue ich mir zu. Ich werde dazu auch Schulungen besuchen." In puncto Mitarbeiterführung bringe er hingegen ausreichend Erfahrungen mit.

Barthel möchte er sich sowohl für die Interessen der Einwohner als auch für die der mittelständischen Betriebe und der Uhrenbetriebe einsetzen. Er will nah am Bürger arbeiten. "Mir ist wichtig, dass der Stadtrat wieder geeint wird, der Brandschutzbedarfsplatz umgesetzt wird und dass der Straßenbau fortgeführt wird. In Johnsbach soll der Kindergarten wieder eröffnet werden."

Johnsbach soll wieder einen Kindergarten bekommen

Barthel möchte aber auch Projekte, die der bisherige Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) angeschoben hat, weiterführen. Reinhardtsgrimma soll eine neue Kita bekommen, die Kita in Glashütte saniert werden. "Wichtig sind mir auch der Bau von Vereinshäusern in Oberfrauendorf und in Glashütte."

Barthel möchte sich am 7. Juli von der Wählervereinigung zum Kandidaten aufstellen lassen. Nach eigenen Angaben wird Barthel von mehreren Stadträten unterstützt, unter anderem von Jörg Prasser, Helmut Wagner (beide Wählervereinigung Zeitlos) sowie von Uwe Ahrendt. Auch sein Ortschaftsrat und seine Familien stehen hinter ihm.

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Noch arbeitet Sven Gleißberg als Personalratsvorstand der Ostsächsischen Sparkasse. Im Herbst möchte er gern ins Rathaus wechseln.

Bisher haben der parteilose Sven Gleißberg, der von der CDU und der Wählervereinigung Schlottwitz unterstützt wird, sowie AfD-Fraktionschef Tilo Bretschneider ihre Kandidaturen öffentlich bekannt gemacht. Die Wahl findet am 26. September statt und wird notwendig, weil der langjährige Bürgermeister Markus Dreßler als Beigeordneter nach Pirna gewechselt ist.

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