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Glashütte: Visionen für die Neustadt

Mutige Ideen werden bald in Glashütte zu sehen sein. Entstanden sind sie in Dresden.

In diesem Gebäude am Moritz-Grossmann-Platz werden die Ideen für Neustadt Glashütte vorgestellt.
In diesem Gebäude am Moritz-Grossmann-Platz werden die Ideen für Neustadt Glashütte vorgestellt. © Stadt Glashütte

In Glashütte laufen die Vorbereitungen für eine Ausstellung, in der die Ideen der Studierenden für die Untersuchung "Neustadt Glashütte" vorgestellt werden. Eröffnet werden soll diese am 14. Juli im früheren Wohn- und Geschäftshaus am Moritz-Großmann-Platz 3 ein. Zur Eröffnung werden auch die Mitglieder der Lenkungsgruppe anwesend sein, teilt Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) mit. Er hofft, dass viele Glashütter der Einladung folgen.

Zu sehen sind die Ergebnisse des Seminars der Städteplaner. "Die Studenten haben dabei die städtebaulichen Entwicklungspotentiale von Glashütte aus verschiedenen Perspektiven untersucht", so Dreßler. Nun liege ein „bunter Strauß“ an mutigen Ideen für die Belebung der Kernstadt und die Etablierung einer Neustadt vor.

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Alt- und Neustadt gemeinsam denken

Eine Erkenntnis, die Dreßler bereits öffentlich gemacht hat: Die Altstadt und eine mögliche Neustadt müssen gemeinsam gedacht werden und sich in ihren Funktionen ergänzen.

Ziel des Projektes Neustadt Glashütte ist die Fortschreibung der erfolgreichen Entwicklung der Uhrenstadt. Glashütte ist die Heimat von weltweit erfolgreichen Uhrenmarken wie A. Lange & Söhne, Glashütte Original und Nomos - in der Kernstadt Glashütte arbeiten mehr Menschen als Einwohner hier leben.

Doch trotz der Erfolgsgeschichte hat die Stadt in den vergangenen 20 Jahren erheblich an Einwohnern verloren. Die Stadt versucht dem mit traditionellen Mitteln, insbesondere der Schaffung von Bauland für Einfamilienhäusern zu begegnen. Ergänzend hat sich die Stadt aber mehr vorgenommen und ein Projekt „Glashütte Neustadt“ initiiert. Gegenstand der Idee ist tatsächlich zu untersuchen, ob, wo, wie eine neue Stadt, an den Interessen der jungen Generation ausgerichtet, entstehen kann.

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Für die Untersuchung dieser Vision hat die Stadt ein Preisgeld im Rahmen des Wettbewerbs SIMUL+ erhalten. Seit der Vertragsunterzeichnung haben verschiedene Beratungen der Lenkungsgruppe bzw. mit der TU Dresden stattgefunden. Außerdem wurden zwei Studienprojekte an der TU Dresden gestartet. Am Institut für Städtebau und Regionalplanung fand ein Seminar unter dem Motto „Comeback Glashütte“ statt.

Eröffnung der Ausstellung, 14. Juli, 15-16 Uhr für geladene Gäste, 16-18.30 Uhr für alle Interessierten.

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