merken
PLUS Dippoldiswalde

Müglitztal: Bahn kämpft mit Verspätungen

Technische Probleme waren am Donnerstag der Grund. Am Freitag verweist die Mitteldeutsche Bahn auf ein anderes Unternehmen.

In den letzten Stunden haben sich mehrere Triebwagen der Mitteldeutschen Regiobahn verspätet.
In den letzten Stunden haben sich mehrere Triebwagen der Mitteldeutschen Regiobahn verspätet. © Karl-Ludwig Oberthür

In den letzten Stunden gab es auf der Müglitztalbahn mehrere Verspätungen. Nach SZ-Informationen kamen die Züge am Donnerstag zum Teil 15 Minuten später, am Freitag waren es um die 45 Minuten Verspätung.

ECHT.SCHÖN.HIER
Sachsen entdecken und erleben
Sachsen entdecken und erleben

Lernen Sie unbekannte Orte der Region kennen - wir geben Ihnen Insidertipps um die Heimat neu zu erkunden und lieben zu lernen.

Der Sprecher der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB), die die Bahn betreibt, bestätigt die Verspätungen. Sie hätten allerdings unterschiedliche Gründe gehabt. Am Donnerstag hatte ein Triebwagen seines Unternehmens ein technisches Problem. Aufgetreten war es am späten Vormittag. Der Wagen konnte zwar weiterfahren, aber langsamer. Da es nur in Glashütte eine Ausweichstelle gibt, führte das zu den Verspätungen.

Die Verspätungen am Freitag gehen hingegen auf ein Problem an der Strecke zurück. Gegen 8.20 Uhr soll es einen Wildunfall gegeben haben, hieß es von der Pressestelle der Deutschen Bahn auf Nachfrage von saechsische.de.

Nach SZ-Informationen muss es diesen aber schon früher gegeben haben. Denn bereits gegen 6.30 Uhr schlossen sich in Schlottwitz die Schranken. "Es kam aber kein Zug", sagt der Schlottwitzer Bahnexperte Stefan Müller, der dort selbst wartete.

Die Reisenden standen und warteten genauso wie die Autos an den geschlossenen Bahnübergängen. Teilweise musste über Glashütte gefahren werden, um nach Cunnersdorf/Reinhardtsgrimma zu kommen. Er vermutet, dass sich der Wildunfall unterhalb von Niederschlottwitz ereignet hat.

Mehr zum Thema Dippoldiswalde