Dippoldiswalde
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Wie geht es mit dem Einkaufen in Glashütte weiter?

MDR-Moderator Silvio Zschage kommt in die Uhrenstadt, um sich über aktuelle Probleme zu informieren. Dabei geht es nicht nur um den Lebensmittelmarkt.

Von Maik Brückner
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MDR-Sachsen-Morgenmoderator Silvio Zschage kommt am Sonntag mit seinem Wohnmobil nach Glashütte. Am Montag sendet er von dort.
MDR-Sachsen-Morgenmoderator Silvio Zschage kommt am Sonntag mit seinem Wohnmobil nach Glashütte. Am Montag sendet er von dort. © Martin Jehnichen

Wieder einmal wird das Radio über die Glashütte berichten. MDR Sachsen-Morgenmoderator Silvio Zschage kommt am Sonntag mit seinem Wohnmobil in die Stadt. Von 18 bis 19 Uhr wird er vor dem Deutschen Uhrenmuseum stehen und Menschen treffen. Wie Sendersprecherin Peggy Ender weiter mitteilt, wolle er von ihnen wissen, was die Menschen im Ort bewegt.

Unter anderen wird er Thomas Flasche treffen. Der Reinhardtsgrimmaer Ortswehrleiter, der auch stellvertretender Bürgermeister ist, wird über das Feuerwehr-Museum Reinhardtsgrimma berichten und darüber, wie man die Feuerwehr im ländlichen Raum am Leben hält. Vor Ort sein werden auch Martin Walther und Klaus Köhler aus Oberfrauendorf. Sie werden erzählen, wie Oberfrauendorf nach 35 Jahren endlich zu einem Dorfgemeinschaftshaus kommen wird.

Glashüttes Ortsvorsteher Maik Lehmann wird erläutern, wie es nach dem Aus für den einzigen Lebensmittelmarkt in der Stadt weitergehen soll. Weitere Gesprächspartner werden Gerold und Gunter Zahn sein, die neben ihrer Bäckerei in Reinhardtsgrimma eine Wassermühle wiederaufgebaut haben, um eigenes Mehl zu produzieren.

Am Montagmorgen dann meldet sich der Moderator ab 6 Uhr im Frühprogramm von MDR Sachsen aus Glashütte. In der Zeit zwischen 8.30 und 9 Uhr hat er sich vor dem Uhrenmuseum mit Bürgermeister Sven Gleißberg (parteilos) verabredet. Mit ihm möchte er über die aktuelle Situation in der Region und die Themen sprechen, die ihn vorab erreicht haben oder am Vorabend an ihn herangetragen wurden.

Zschages Besuch in Glashütte ist Teil einer Sendereihe, die vom 5. bis 30. September im Morgenprogramm läuft. Täglich berichtet er aus einem anderen Ort darüber, was den Menschen aktuell auf den Nägeln brennt. Insgesamt möchte er 20 Orte im Freistaat ansteuern. Der Radiojournalist will im Gespräch mit Einwohnern erfahren, wie es in den sächsischen Städten und Gemeinden aussieht.

"Wir wollen wissen, was die Menschen bewegt", sagt er vorab. Er möchte wissen, was gut und was schlecht läuft. "Mich interessiert, wo Leute selbst angepackt haben, damit es vorangeht, worauf sie stolz sind, wie es um Unterstützung für Ukraine-Flüchtlinge steht, wo Ehrenamtliche unentbehrlich sind und wo es trotz Versprechen nicht vorangeht."