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Neue Minitore für Nachwuchsfußballer in Reinhardtsgrimma

Möglich machte das die Sparkassen-Stiftung Jugend & Sport. Es gibt noch andere Wege, sich von der Regionalbank fördern zu lassen. Es gibt aber Fristen.

Von Maik Brückner
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Die Nachwuchsfußballer in Reinhardtsgrimma haben von Andrea Mothes (Mitte) neue Tore erhalten. Auch Vereinschef Jochen Liebe (Mitte, links) und Nachwuchsleiter Michael Grießbach freuten sich.
Die Nachwuchsfußballer in Reinhardtsgrimma haben von Andrea Mothes (Mitte) neue Tore erhalten. Auch Vereinschef Jochen Liebe (Mitte, links) und Nachwuchsleiter Michael Grießbach freuten sich. © Ostsächsische Sparkasse Dresden

Der TSV Reinhardtsgrimma 1894 konnte mit Unterstützung der Regionalstiftung Jugend & Sport der Ostsächsischen Sparkasse Dresden neue Trainingsgeräte für seine Nachwuchsspieler kaufen. Angeschafft wurden vier neue transportable Minifußballtore sowie zwei Torhöhenreduzierungen.

"Damit können ab sofort die neuen Kinderfußball-Spielformen des Deutschen Fußballbundes DFB umgesetzt werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Sparkasse. Ab der kommenden Saison wird in den jüngsten Altersklassen in kleineren Mannschaften gegeneinander gespielt. Ziel der Neuerungen: Die Kinder können ihr Talente verstärkt in Zweikämpfe messen, bekommen mehr Ballkontakte und schießen mehr Tore. Der Spaß am Fußball soll noch mehr in den Vordergrund stehen.

Drei Wege zu finanzieller Unterstützung

Auch anderen Vereinen und Initiativen steht es offen, sich um eine Förderung über die Ostsächsische Sparkasse zu bewerben, erklärt Marcus Herrmann, stellvertretender Unternehmenssprecher. Generell gebe es drei Wege, wie Vereine oder Projekte Förderungen oder Unterstützung erhalten können.

Zum einen können Förderungen direkt bei der Ostsächsische Sparkasse Dresden beantragt werden, um anderem über die Stiftungen des Institutes. Und zum Dritten über die Crowdfunding-Plattform 99 Funken der Sparkasse.

Wer sich für eine direkte Förderung interessiert, sollte sich sputen. Bis zum 31. März haben Vereine und Initiativen die Möglichkeit, sich eine Förderung für die zweite Jahreshälfte zu sichern, so Herrmann. Hinweise und Anforderungen hat das Institut auf seiner Homepage veröffentlicht. Die Chancen stehen nicht schlecht. Pro Jahr reicht die Sparkasse Förderungen an über 1.000 Vereine und Projekte aus und stellt dazu laut Herrmann rund 3,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Vereine und Initiativen können sich auch an eine Stiftung der Sparkasse wenden - so wie es der Sportverein aus Reinhardtsgrimma getan hat. Allerdings bindet man sich damit auch an deren Förderleitlinien. Dort ist unter anderen festgelegt, dass die Projekte gemeinnützig beziehungsweise gemeinwohlorientiert sein muss.

Religiös-missionarische oder parteipolitische Zwecke werden ebenso wenig gefördert wie regelmäßige Ortsfeste, jährlich stattfindende Feierlichkeiten, Einzelpersonen und Unternehmen. Wichtig ist auch: Projekte werden nicht zu 100 Prozent gefördert. Die Stiftungen erwarten einen angemessenen Eigenanteil vom Projektträger. Letztlich entscheidet ein Kuratorium entscheidet, wer eine Förderung bekommt.

Zu guter Letzt können Vereine auch über die Crowdfunding-Plattform "99 Funken" zu zusätzlichem Geld kommen. "Das Besondere beim Crowdfunding ist, dass eine Vielzahl an Menschen – die Crowd – ein Projekt finanziell unterstützt und somit ermöglicht", heißt es auf der Homepage.

Über die Homepage der Sparkasse versuchen Vereine, andere Menschen für eine Projektidee so begeistern, damit sie das Vorhaben unterstützen. Nur wenn der Verein sein Spendenziel erreicht, bekommt er das Geld ausgezahlt und kann sein Projekt realisieren. Schafft er es nicht, wird den Unterstützern das Geld zurückgezahlt.