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Glashütter CDU will Neuanfang nach der Wahl

Der soziale Friede sei gestört. Bei der Ursache widerspricht der Vizechef des Stadtverbandes aber einem Stadtratskollegen.

© Symbolbild: dpa

Die Diskussion um den Neubau eines Stadtbades hat den sozialen Frieden in Glashütte nicht gestört. Das erklärt Jörg Paulusch, der nicht nur Ortsvorsteher von Hirschbach ist, sondern auch Stadtrat und stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes. Paulusch widerspricht damit einer Einschätzung von Uwe Ahrendt, der als Mandatsträger der CDU noch im Stadtrat arbeitet und im Mai für die Grünen antritt.

Für die schlechte Stimmung seien vielmehr „Kräfte“ verantwortlich, die gegen den Neubau eines Altenheims und eines Parkhauses mobilisiert haben. Es seien dieselben, die behaupten, die Uhrenindustrie würde „sich in Glashütte zu breit machen“ und so tun, als würde die Stadt nur die Interessen der Uhrenindustrie sehen und die Interessen der Bürger vernachlässigen.

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Paulusch bemängelt, dass diese Bürger zwar immer wieder den Bürgermeister kritisieren, als Ortschaftsrat oder Stadtrat keine eigenen, besseren Ideen einbringen, aber behaupten, dass die Stadt sich endlich für die Bürger einsetzen müsse. „Das sind die wahren Ursachen für den gestörten sozialen Frieden“, so Paulusch. Wenn es in den Ortsteilen Räte gibt, die eine andere Meinung als die Badbefürworter vertreten, ist das nicht gegen die Bürger im Ortsteil Glashütte gerichtet, so Paulusch. Man muss auch in Glashütte überlegen, wofür man die vorhandenen Mittel ausgeben will.

Den Schlüssel für ein besseres soziales Klima in Glashütte sieht Paulusch in einer konstruktiven Zusammenarbeit von allen Ortsräten, dem Stadtrat und dem Bürgermeister. „Ich hoffe sehr, dass die anstehende Kommunalwahl einen Neuanfang ermöglicht, damit der soziale Frieden wieder hergestellt werden kann.“ Für dieses Ziel will die CDU weiterhin mit allen anderen Parteien und Wählvereinigungen – und auch mit Ahrendt – zusammenarbeiten.

Die Badbefürworter hätten ihre demokratischen Mittel genutzt. „Als Demokraten respektieren wir die Meinung der fast 1000 Unterzeichner des Begehrens“, so Paulusch. Deshalb will seine Partei nun die Bürger über den Neubau entscheiden lassen – vorausgesetzt es herrscht hier Baurecht. (SZ/mb)

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