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Göda verlangt höhere Abwassergebühren

Alle, die eigene Kläranlagen betreiben, müssen ab diesem Jahr mehr bezahlen. Das liegt vor allem am Verwaltungsaufwand.

© dpa

Göda. Stärker zur Kasse gebeten werden in der Gemeinde Göda alle Grundstückseigentümer, die eigene Abwasseranlagen betreiben. Der Gemeinderat hat jetzt die neuen Gebühren beschlossen. Sie gelten für den Zeitraum 2015 bis 2017.

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Zwei Gründe nennt Bürgermeister Peter Beer (Freie Wähler) für die Erhöhung. Zum einen sei das Auspumpen der privaten Sammelgruben und Kläranlagen teurer geworden. Das erledigt ein Dienstleister für alle Kommunen, die zum Abwasserzweckverband Bautzen gehören. An diesen sind alle Grundstückseigentümer mit eigenen Abwasseranlagen gebunden. Sie können sich das Unternehmen nicht selbst aussuchen. Der Verband schreibt die Leistung in Abständen neu aus.

Eine deutliche Erhöhung gibt es bei den Verwaltungsgebühren. Es habe sich gezeigt, dass mehr Zeit als zunächst kalkuliert nötig ist , um die Bescheide zu erstellen, so Beer. Vor allem der Aufwand, um die vom Freistaat geforderte Abwasserabgabe auf die einzelnen Grundstücke umzulegen, sei sehr hoch. Erhöht hat sich auch die Kanalbenutzungsgebühr, „obwohl wir dort nur ein Drittel der Kosten umlegen“.

Für alle, deren Abwasser in die zentrale Kläranlage geht, ändert sich nichts. Sie zahlen wie bisher eine monatliche Grundgebühr von 2,56 Euro pro Person und 2,30 Euro je Kubikmeter Abwasser. (szo/msm)

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