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Görlitz profitiert von Zuwanderung

Mehr Menschen leben in Görlitz, in Bautzen weniger. Der Grund eint beide Städte.

© Pawel Sosnowski

Von Sebastian Beutler

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Görlitz gewinnt, Bautzen verliert. Jedenfalls bei der Zahl der Einwohner. Während Bautzen mit 39 973 Menschen Ende des vergangenen Jahres unter die 40 000er-Marke sank, verzeichnete Görlitz einen Zuwachs und mit 57 256 Einwohnern so viele wie lange nicht mehr. Der gemeinsame Grund: Die Zuwanderung. Görlitz profitiert stark von der Zuwanderung polnischer Mitbürger, dagegen lässt der Effekt der Einwanderung durch die Flüchtlingswelle in Bautzen nach. Wie sich die Entwicklung fortsetzt, ist unsicher. Zwar liegen Schätzungen des Statistischen Landesamtes in Kamenz vor. Aber sie stammen aus der Zeit vor der Flüchtlingswelle und der polnischen Einwanderung. Nach diesen früheren Zahlen prognostizierte das Landesamt für Bautzen eine Bevölkerungszahl von 38 500 im Jahre 2030. In Görlitz sollen demnach zwischen 52 800 und 51 600 Menschen 2030 leben. Schon jetzt zeichnet sich aber ab, dass die Entwicklung günstiger verläuft: Zum Ende des Jahres 2017 lebten 1 700 Menschen mehr in Görlitz als vom Landesamt vorausberechnet.