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70 Töpfer kommen zum Tippelmarkt

Der Kulturservice als Organisator geht noch mal auf Nummer sicher: Der Tippelmarkt wird ähnlich stattfinden wie voriges Jahr.

Voriges Jahr startete der Tippelmarkt mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept. Auch dieses Jahr wird der Markt noch nicht so sein wie einst.
Voriges Jahr startete der Tippelmarkt mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept. Auch dieses Jahr wird der Markt noch nicht so sein wie einst. © nikolaischmidt.de

Der Görlitzer Kulturservice hat den Termin für den Schlesischen Tippelmarkt in diesem Jahr bestätigt: Am 17. und 18. Juli wird der traditionelle Töpfermarkt auf dem Görlitzer Untermarkt stattfinden.

Wie in früheren Jahren haben rund 70 Töpfer aus dem Bundesgebiet zugesagt. Aber ganz wie früher wird der Tippelmarkt dennoch nicht ausfallen. "Es wird ein Tippelmarkt, wie wir ihn voriges Jahr kennengelernt haben", sagt Benedikt Hummel, Geschäftsführer des städtischen Kulturservice. So wird auch dieses Jahr auf das Begleitprogramm verzichtet, erklärt Hummel. Die ortsansässigen Gastronomen am Untermarkt sollen wieder mit einbezogen werden, zusätzliche Stände soll es aber nicht geben.

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Unsichere Planung

"Mit der jetzigen Inzidenz hätten wir es vielleicht auch anders machen können", sagt Hummel. Aber als der diesjährige Tippelmarkt geplant wurde, sah die Lage noch anders aus und die Perspektiven waren ungewiss. "Wir brauchen aber eine gewisse Planungssicherheit für Veranstaltungen wie diese." Deshalb hatte sich der Kulturservice entschieden, noch mal auf die Variante aus dem Vorjahr und auf Nummer sicher zu setzen.

Aus den gleichen Gründen fiel auch das Straßentheaterfestival Viathea dieses Jahr anders aus, wurde mit kleineren Veranstaltungen geplant und mit regionalen Künstlern. Auch wegen der Unsicherheit, ob internationale Künstler überhaupt kommen könnten.

Vorigen Sommer war der Schlesische Tippelmarkt in Görlitz die erste größere Veranstaltung nach dem ersten Lockdown und der erste Töpfermarkt dieser Art in Sachsen. Etwas Normalität sollte in die Stadt zurückkehren. Deshalb startete der Töpfermarkt mit einem aufwendigen Hygienekonzept und ohne Begleitprogramm, um Ansammlungen zu vermeiden.

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