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Polizei schnappt acht illegale Einwanderer

Drei waren Schwarzarbeiter. Zwei sagten, sie seien seit mehreren Tagen angetrunken. Die Fälle beschäftigten die Bundespolizei Ludwigsdorf am Wochenende.

Symbolbild
Symbolbild © Friso Gentsch/dpa

Ludwigsdorfer Bundespolizisten haben am vergangenen Wochenende insgesamt acht illegal Einreisende erwischt.

So schnappten sie am Sonnabend zwei  37- jährige Ukrainer, die in Deutschland einer Schwarzarbeit nachgingen. Die beiden Männer behaupteten, nur zu Besuch in Deutschland zu sein. "Es stellte sich aber schnell heraus, dass dies gelogen war", teilt Polizeisprecherin Ivonne Höppner mit. Die Polizisten beschlagnahmten 1.200 Euro illegalen Arbeitslohn.

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Weitere sechs Personen ertappten die Beamten bei Kontrollen am Sonntag. So wurden in den frühen Morgenstunden im Bahnhof Görlitz zwei Serben im Alter von 38 und 46 sowie ein 23-jähriger Bosnier angehalten und kontrolliert. Keiner der Männer konnte sich ausweisen. "Sie gaben an, dass seit drei Tagen der Alkohol ihr "Begleiter" war und sie nun gar nicht wüssten, wo sie überhaupt sind. Nach Klärung der Identitäten der Männer wurden diese an die zuständigen Ausländerbehörden weitergeleitet", sagt Höppner.

Einen 40-Jährigen erwischten die Beamten auf dem Autobahnrastplatz An der Neiße in einem Bus. Der Ukrainer gab an, dass er im Raum Köln im Baugewerbe gearbeitet
hatte. Zur Sicherung des Strafverfahrens wurden 500 Euro Sicherheitsleistung
erhoben. Der illegal erlangte Arbeitslohn in Höhe von 2.500 Euro wurde
beschlagnahmt.

Ein russischer Staatsangehöriger hingegen hielt sich mit einem erschlichenen
Visum in Deutschland auf. Der 24-Jährige wollte dauerhaft in Deutschland bleiben. Ermittlungen ergaben, dass der Mann sich bereits hier unter falschen Namen angemeldet hatte. Gegen ihn wird nun wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung ermittelt. Das Visum wurde annulliert.

Ohne Pass war ein 22-jähriger Marokkaner unterwegs. Er konnte sich nur
mit seinem spanischen Aufenthaltstitel ausweisen. Auf die Frage nach seinem
Reisepass gab er an, dass er diesen in Frankreich verloren habe. Nachdem er
nachweisen konnte, dass er einen zweiten gültigen Reisepass besitzt, der bei
seinem Onkel in Spanien liegt, konnte er laut Höppner die Dienststelle mit einer
Grenzübertrittsbescheinigung verlassen. Es wurde ein Strafverfahren wegen
unerlaubter Einreise sowie Aufenthalt ohne Pass eingeleitet. (SZ)

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