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Görlitz

Arbeitslosigkeit im Kreis Görlitz geht leicht zurück

Insgesamt 3.838 Personen waren im März arbeitslos, berichtet die Bautzener Agentur. Um Beschäftigung zu erhalten, sei Kurzarbeit weiter ein wichtiges Mittel.

Symbolbild
Symbolbild © Daniel Förster

Die Arbeitslosigkeit im März hat sich für den Landkreis Görlitz von Februar auf März um 93 auf 3.838 Personen verringert. Das waren 245 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr, meldet die Agentur für Arbeit Bautzen in ihrem aktuellen Arbeitsmarktreport.

Die Arbeitslosenquote betrug demnach im März 11,4 %; vor einem Jahr belief sie sich auf 10,7 %. Dabei meldeten sich 389 Personen arbeitslos, 218 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 486 Personen ihre Arbeitslosigkeit – und damit 167 weniger als im Vorjahr. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1.322 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 601 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 1.170 Abmeldungen von Arbeitslosen – 589 weniger als im Vorjahr.

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Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um zehn Stellen auf 455 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 62 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 67 neue Arbeitsstellen, 28 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 177 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind das 118 weniger.

Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit im März für den gesamten Bereich der Arbeitsagentur Bautzen, also die Kreise Görlitz und Bautzen, leicht gesunken. Das berichtet Leiterin Kathrin Groschwald. "Im Vergleich zum Vormonat konnten deutlich mehr Personen ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden", so die Vorsitzende der Geschäftsführung. Die Vermittler im Arbeitgeberservice akquirierten im März dieses Jahres insgesamt 871 neue Stellen, das sind 138 mehr als im Februar. Das Kurzarbeitergeld ist in der Region weiterhin ein wichtiges Mittel, um durch die Sicherung der Beschäftigung Arbeitslosigkeit zu vermeiden und den Verdienstausfall zumindest teilweise auszugleichen. (SZ)

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