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Landkreis Görlitz: Ernüchterung nach Flüchtlingsgipfel

In vielen Kommunen herrscht Enttäuschung über die Ergebnisse des Bund-Länder-Gespräches. Viel Positives sieht auch der Görlitzer Landrat nicht.

Von Susanne Sodan
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Das Thema Flüchtlingsunterbringung treibt den Kreis Görlitz und Landrat Stephan Meyer (Foto) nun seit Monaten um. Viel Erleichterung kommt auch jetzt nicht auf.
Das Thema Flüchtlingsunterbringung treibt den Kreis Görlitz und Landrat Stephan Meyer (Foto) nun seit Monaten um. Viel Erleichterung kommt auch jetzt nicht auf. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Als ernüchternd und unzureichend bezeichnet Landrat Stephan Meyer die Ergebnisse des Flüchtlingsgipfels am Mittwoch zwischen Bund und Ländern. "Es ist nicht absehbar, dass seitens des Bundes eine Obergrenze der Flüchtlingsaufnahme erkannt wird", kritisiert er. Doch sei der Kreis Görlitz bei Unterbringung, Integration, ärztlicher Versorgung sowie Kita- und Schulplätzen an der Grenze. Er wolle sich bedanken, dass sich viele Helfer im Landkreis nach wie vor ehrenamtlich oder beruflich überdurchschnittlich in dieser Belastungssituation einsetzten.

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