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Riskantes Überholmanöver: Polizei sucht Zeugen

Der Fahrer eines Firmenwagens hat bereits Anfang Februar zwischen Pfaffendorf und Reichenbach fast einen Unfall verursacht. Es ging gerade noch mal gut.

Symbolbild
Symbolbild © dpa

Bereits Anfang Februar hat ein riskantes Überholmanöver zwischen Pfaffendorf und Reichenbach fast zu einem Unfall geführt, teilt Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mit. Ein 40-Jähriger war am Dienstag, den 2. Februar, kurz vor 11 Uhr mit seinem VW Transporter auf der S 111 in Richtung Reichenbach unterwegs. Ein schwarzer VW Passat überholte ihn trotz eines entgegenkommenden Kastenwagens. Der Transporter-Fahrer bremste gerade noch rechtzeitig, sodass es nicht knallte. Der Passat scherte knapp vor dem T4 ein.

Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und bittet um Zeugenhinweise. Insbesondere wird der entgegenkommende Fahrer gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Es soll sich um den Fahrer eines Kastenwagens einer Handwerkerfirma gehandelt haben. (SZ)

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Hinweise an das Revier in Görlitz unter der Rufnummer 03581 6500 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht:

Sattelzug und Transporter waren zu schwer

Autobahnpolizisten haben am Montagvormittag auf der A 4 in Richtung Görlitz einen Sattelzug mit Anhänger aus dem Verkehr gezogen. Weil das Fahrzeug laut den Beamten "keinen vertrauenserweckenden Eindruck" machte, stoppten sie die Kombination an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf. Der erste Eindruck sollte nicht täuschen, denn drei Quertraversen am Fahrzeug waren beidseitig gerissen. Zudem waren fünf Stoßdämpfer undicht und stark ölend. Die Beamten untersagten dem 37-jährigen Ukrainer die Weiterfahrt und erstatteten entsprechende Anzeigen.

Am späten Montagabend hielten Ordnungshüter den Kleintransporter eines 39-Jährigen an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf an. Statt der erlaubten dreieinhalb Tonnen brachte der Iveco fast 5.000 Kilogramm auf die Waage - über 40 Prozent mehr, als erlaubt. Damit war die Fahrt für den polnischen Bürger zu Ende. Fahrer und Halter wurden angezeigt.

Corona-Gegner demonstrieren erneut ohne Masken

Etwa 90 Personen haben sich am Montagabend in Görlitz versammelt, erst am Postplatz und anschließend am Untermarkt. Zunächst verkündete der Versammlungsleiter auf dem Postplatz die Beschränkungen. Etwa eine halbe Stunde später beendete er die Zusammenkunft. Die Teilnehmer liefen unter Einhaltung der Vorschriften daraufhin zum Untermarkt. Während des Einsatzes erwischte die Polizei neun Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckungen. Acht von ihnen legten ein Attest als Befreiung von der Tragepflicht vor. Eine Person erhielt eine Anzeige.

Unbekannte stehlen einen Katalysator

Katalysatorendiebe haben zwischen Sonnabendabend und Sonntagmorgen an der Schlesischen Straße in Görlitz Beute gemacht. Die Unbekannten entfernten das Bauteil gewaltsam von einem Mitsubishi Lancer. Der Gesamtschaden beträgt 1.200 Euro. Polizisten sicherten Spuren. Der Kriminaldienst ermittelt.

Monitore aus Dacia entwendet

Einbrecher haben sich in der Nacht zum Montag an einem Dacia an der Emmerichstraße in Görlitz zu schaffen gemacht. Sie drangen gewaltsam in das Fahrzeug ein und entwendeten zwei an den Sitzen montierte Monitore. Der entstandene Schaden beträgt rund 440 Euro. Polizisten sicherten Spuren. Die weiteren Ermittlungen führt die Soko Argus.

Tempolimit überwacht

Am Montag haben Polizeibeamte an der Reichertstraße in Görlitz sowie an der Bautzener Straße und der Bahnhofstraße in Niesky sieben Temposünder erwischt. Alle Überschreitungen lagen im Verwarngeldbereich. Insgesamt zogen die Beamten eine positive Bilanz, hielten sich doch die restlichen der über 100 Fahrzeuge an das Tempolimit.

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