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Betrunkener Randalierer attackiert Polizist

Der Vorfall hat sich an der Blockhausstraße in Görlitz ereignet. Beim Fluchtversuch versuchte der Mann, einen Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolfoto: Uli Deck/dpa

Ein 33-jähriger Deutscher hat am späten Dienstagabend in Görlitz an der Goethestraße offenbar grundlos herum geschrien und Verkerhrschilder umgestoßen. Zwei aufmerksame Bürger bemerkten den Randalierer und riefen die Polizei.

Die Beamten stellten den offensichtlich betrunkenen 33-jährigen Deutschen an der Blockhausstraße, teilt Polizeisprecher Kai Siebenäuger mit. Der Störer verhielt sich aggressiv gegenüber den Beamten. Als diese seine Identität überprüfen wollten, versuchte er offenbar zu flüchten. Dabei probierte der Tatverdächtige, einen Uniformierten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der Polizist wich dem Schlag aus. Die Ordnungshüter hielten den Mann fest und nahmen ihn mit zur Wache. Ein Alkohol- und Drogentest ergab laut Siebenäuger einen Wert von umgerechnet 1,88 Promille sowie den mutmaßlichen Konsum von Amphetaminen. Der Störenfried verbrachte die Nacht im Polizeirevier und schlief seinen Rausch aus.

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Ihn erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen der Sachbeschädigungen, des Widerstands gegen Polizisten, der versuchten Körperverletzung, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Ruhestörung. Der Kriminaldienst des Görlitzer Reviers ermittelt.

Autofahrer war nicht mehr nüchtern

Ein Zeuge hat der Polizei am Dienstagnachmittag gegen 14.15 Uhr einen angetrunkenen Autofahrer gemeldet, der im Görlitzer Stadtteil Königshufen auf der Girbigsdorfer Straße unterwegs war. Das teilt Lars Melche, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, mit.

"Die Ordnungshüter zogen einen 50-jährigen Mann aus dem Verkehr. Der Deutsche pustete umgerechnet 1,08 Promille", erklärt Melche. Den Fahrer erwarten nun ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot. (SZ)

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