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Görlitz

Wer möchte täglich einen Brief bekommen?

Genau das bereiten Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche in Görlitz für die Passionszeit vor. Anmelden kann sich jeder - nicht nur Christen.

Bis das Osterfest gefeiert wird - hier Saatreiter im Ostritzer Kloster St. Marienthal - können ab Aschermittwoch Fastenbriefe zur Vorbereitung genutzt werden.
Bis das Osterfest gefeiert wird - hier Saatreiter im Ostritzer Kloster St. Marienthal - können ab Aschermittwoch Fastenbriefe zur Vorbereitung genutzt werden. © Jens Böhme

Eine kleine Gruppe von Görlitzer Christen bereitet eine besondere Aktion für die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern vor. Ein Angebot, das sich ausdrücklich nicht nur an Christen richtet und das ganz ohne Computer und Internet funktioniert.

Darüber informiert Pfarrer Albrecht Bönisch. Wer sich zu einer Teilnahme entschlossen hat, erhält sieben Mal einen Brief zu Wochenbeginn. Der wiederum birgt sieben weitere Briefe mit Impulsen für jeden Tag, beispielsweise Bildern, Texten und Gebeten. So kann man mit dieser Hilfe einen eigenen Rhythmus finden und ihn in einem ganz persönlichen Ritual umsetzen, so Bönisch.

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Veranstalter sind das Bistum Görlitz in Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz. An der ökumenischen Fastenpost-Aktion wirken die Gemeindemitarbeiterin Gabriele Kretschmer, der Künstler Andreas Neumann-Nochten, der Journalist und Tagungshausleiter Frank Seibel sowie der Pfarrer der Görlitzer Kreuzkirche, Albrecht Bönisch, mit.

Briefe für 40 Tage

Aber auch im direkten Kontakt soll die Info weitergegeben werden. "Ein anderer Weg ist im Corona-Lockdown der Kontakt zu Menschen, für die solche Briefe vielleicht eine Hilfe sein können und die offen für eine besondere Fastenaktion sind", teilt Albrecht Bönisch mit. Jetzt hoffen die Organisatoren der Fastenpost-Aktion, dass ihr Angebot weitergesagt wird, damit möglichst viele Interessierte davon erfahren. In den nächsten Tagen wird es dazu noch Mail-Informationen, Plakate und Anmeldekarten geben. "In einer Zeit, da alle Tage gleich und eintönig zu werden drohen, ist die Sehnsucht nach Sinn und Struktur für viele Menschen allgegenwärtig. Darum hat die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern trotz aller Entbehrungen, die die Corona-Pandemie uns seit Monaten abverlangt, eine besondere Bedeutung", so Albrecht Bönisch zu der Idee hinter der Fastenpost. Die Aktion wird vorrangig über Spenden finanziert.

Wer diesen Weg gehen möchte, melde sich bis zum 10. Februar an. Er erhält einen Willkommensbrief mit den nötigen Informationen.

Telefon: 03581 478237 oder

www.bistum-goerlitz.de/kursanmeldung

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