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Bundespolizei stellt Schlagstock sicher

Die Beamten erwischten einen 40-jährigen Autofahrer auf der A4 mit der verbotenen Waffe. Auch Görlitzer Laubeneinbrecher und Fahrraddiebe beschäftigten die Polizei.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolfoto: dpa

Bundespolizisten haben am Mittwochmorgen auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße" an der A4 in der Ablage der Fahrertür griffbereit einen Teleskopschlagstock entdeckt, als sie einen deutschen Honda Accord kontrollierten. Das teilt Bundespolizei-Sprecherin Ivonne Höppner mit.

Der polnische Fahrer erklärte, dass der Schlagstock ihm gehöre und er sich diesen zur Selbstverteidigung gekauft habe. Weil das Führen von Hieb- und Stichwaffen grundsätzlich verboten ist, wurde gegen den 40-Jährigen Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. Den Schlagstock stellten die Beamten sicher.

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Weitere Meldungen aus dem (Bundes-)polizeibericht:

Unbekannte stehlen Fahrräder von Balkon

Zwei unbekannte Täter haben sich am Dienstagmorgen Zugang zu einem Innenhof an der Görlitzer Bäckerstraße verschafft. Sie entwendeten von einem Balkon ein grün-schwarzes Fitnessbike Cannondale und ein Mountainbike derselben Marke in Grau. Ein Zeuge beobachtete die beiden dunkel gekleideten Täter und rief die Polizei. Die begann sofort mit der Suche nach den Dieben. Die Fahndung dauert an. Der finanzielle Schaden für den Geschädigten betrug etwa 1.900 Euro. Der Kriminaldienst des Görlitzer Reviers ermittelt.

Diebe brechen fünf Lauben auf

Einbrecher haben sich in der Nacht zum Dienstag in einer Kleingartenanlage an der Reuterstraße in Görlitz herumgetrieben. Sie brachen insgesamt fünf Lauben auf. Aus zwei davon entwendeten sie Kleinwerkzeuge und Spirituosen. Das Diebesgut hatte einen Wert von ungefähr 1.200 Euro. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt.

Illegaler Einwanderer landet hinter Gittern

Bundespolizisten haben am Mittwochmorgen in Bad Muskau einen über die Stadtbrücke einreisenden 62-jährigen Polen dabei erwischt, wie er illegal nach Deutschland einreisen wollte. Da der Mann keinen Ausweis besaß, nahmen ihn die Beamten mit auf die Dienststelle, um seine Identität festzustellen.

Dabei kam heraus, dass die Staatsanwaltschaft Görlitz nach ihm fahndete. Demnach hatte der Verurteilte noch eine 75-tägige Reststrafe abzusitzen, die er sich wegen besonders schweren Diebstahls eingehandelt hatte. Darüber hinaus wurde ihm die allgemeine Freizügigkeit durch die Ausländerbehörde Görlitz aberkannt. Der Mann hätte vor Mitte Juni 2026 nicht nach Deutschland einreisen dürfen. Der 62-Jährige wurde wegen des Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz der EU angezeigt und anschließend ins Gefängnis gebracht.

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