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Diebespaar versucht Buntmetall zu stehlen

Die beiden waren am helllichten Tag an der Eisenbahnstrecke zwischen Zgorzelec und Görlitz zugange. Doch sie wurden entdeckt. Bald klicken die Handschellen.

Symbolbild
Symbolbild © Sven Hoppe/dpa (Symbolbild)

Einem polnischen Pärchen wird der Diebstahl von Buntmetall vorgeworfen. In diesem Zusammenhang waren beide am Sonntagmittag auf der Görlitzer Bahnhofstraße festgenommen worden, teilt Michael Engler, Sprecher der Bundespolizei Ludwigsdorf, mit.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn hatte zuvor die Beamten gerufen, weil die beiden auf der Eisenbahnstrecke Zgorzelec-Görlitz zugange waren. Vor Ort stellten die Beamten zunächst den 31-jährigen mutmaßlichen Täter. Dieser war gerade auf dem Weg zu seiner 37-jährigen mutmaßlichen Komplizin, die in einem in der Nähe versteckten Auto auf ihn wartete. Während ihn vor allem die übergezogenen Arbeitshandschuhe und die zwei Seitenschneider verdächtig erscheinen ließen, war es bei der 37-Jährigen ein Schraubendreher, der sie zur Verdächtigen machte. Das Werkzeug wurde in ihrer Handtasche gefunden. Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wird nun auch geprüft, ob die beiden bereits am Sonnabend am fast gleichen Tatort Signal- und Fernmeldeleitungen entwendet haben. (SZ)

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Weitere Meldungen aus dem (Bundes-)polizeibericht:

Reifenstecher schlägt zum dritten Mal zu – Polizei sucht Zeugen

Die Besitzerin eines VW Polo hat vergangene Woche Donnerstag zum dritten Mal festgestellt, dass in der Nacht an ihrem Auto ein Reifen zerstochen wurde. Der Polo parkte auf der Friedrich-Naumann-Straße in Görlitz. In den zwei Wochen zuvor fand die Frau ihr Auto bereits zweimal mit einem platten Reifen vor; das Auto parkte auch damals im Bereich Friedrich-Naumann-Straße. Der Kriminaldienst des Görlitzer Reviers ermittelt wegen Sachbeschädigung und sucht nach Zeugen.

Wer hat die Taten beobachtet und kann Angaben zu Hergang und Täter machen? Zeugen sollen sich an das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 6500 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.

37-Jähriger im Brückenpark ausgeraubt – Zeugen gesucht

Ein 37-Jähriger ist in der Nacht zum Donnerstag im Brückenpark in Görlitz geschlagen und bestohlen worden. Die Polizei sucht nach Zeugen. Offenbar zum Trinken war das Opfer mit einem Bekannten in dem Park, als sich eine Gruppe von vier Männern dazugesellte. Im Laufe des Beisammenseins schlug eine der Personen gegen das Kinn des 37-Jährigen, daraufhin wurden ihm Handy, Geldbörse, Schlüssel und Ketten gestohlen. Der Kriminaldienst des Görlitzer Reviers übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes.

Wer hat den Vorfall beobachtet und kann Angaben zum Hergang und den beteiligten Personen machen? Bitte wenden Sie sich an das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 6500 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Unbekannte stehlen Hilti-Werkzeuge aus Transporter

Unbekannte sind am Wochenende in einen Opel Vivaro eingebrochen, der auf der Nieskyer Thomas-Mann-Straße geparkt war. Es verschwanden Hilti-Werkzeuge im Wert von rund 2.300 Euro, darunter ein Akkuschrauber, ein Akkubohrer und eine Akku-Flex. Der Sachschaden beträgt rund 400 Euro. Görlitzer Polizisten nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt.

Peugeot und BMW kollidieren im Autobahntunnel

Ein Unfall im Autobahntunnel Königshainer Berge auf der A 4 ist am Sonntagmorgen passiert. Ein 39-jähriger Peugeot-Fahrer fuhr offenbar über längere Zeit auf der linken Spur und ignorierte die Lichthupe eines dahinter fahrenden BMW-Fahrers. Daraufhin überholte der Pole auf der rechten Spur. Beim Wiedereinscheren berührten sich die beiden Fahrzeuge. Daraufhin bremsten sich die Beteiligten im Tunnel gegenseitig mehrfach bis zum Stillstand aus, einigten sich dann aber darauf, an der Abfahrt Nieder Seifersdorf abzufahren und die Polizei hinzuzuziehen. Die Beamten nahmen den Unfall auf. Es folgten Anzeigen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Der Schaden betrug circa 5.000 Euro.

Schon wieder Corona-Demo am Flugplatz

Insgesamt 15 Personen sind am Sonntagvormittag zu einer angemeldeten Versammlung an der B 6 auf Höhe des Flugplatzes in Görlitz gekommen. Die Teilnehmer hielten sich an alle Corona-Auflagen, gegen die sie dort demonstrierten.

Bundespolizei erwischt Autofahrer ohne Führerschein

Bundespolizisten haben am vergangenen Wochenende zwei polnische Autofahrer im Alter von 37 und 24 geschnappt, die jeweils ohne Führerschein auf der A 4 fuhren. In beiden Fällen hatten polnische Behörden die Führerscheine eingezogen.

Der 37-Jährige war am Sonnabend gegen 23.45 Uhr bei Kodersdorf hinter dem Lenkrad eines Mercedes gestoppt worden. Der 24-Jährige saß am Steuer eines VW, als ihn die Fahnder am Sonntag gegen 4.40 Uhr ebenfalls bei Kodersdorf anhielten. Den Männern wurde die Weiterfahrt verboten. Die Beamten zeigten sie wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz an.

Dieb versucht zweimal hintereinander illegal einzureisen

Ludwigsdorfer Bundespolizisten haben am Sonnabendabend einen illegalen Einwanderer abgeschoben, nachdem sie bei Görlitz einen polnischen Linienbus kontrolliert hatten. Der Bus war zuvor über die Stadtbrücke in Görlitz von Polen nach Deutschland gefahren. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei einem der Passagiere um einen polnischen Bürger, der die Beamten schon in der Nacht zum Sonnabend beschäftigt hatte.

Dabei hatte ein Zugbegleiter am Freitagabend auf den Mann aufmerksam gemacht, weil dieser ohne Fahrschein von Görlitz in Richtung Cottbus gefahren war. Der Beschuldigte wurde anschließend in Gewahrsam genommen. Abgesehen von der Anzeige wegen des Erschleichens von Leistungen hatte die Mitnahme zur Dienststelle einen anderen Grund. Nach der Überprüfung der Personalien war festgestellt worden, dass die Ausländerbehörde in Dresden bereits im Februar 2015 dem nunmehr 38-Jährigen das Recht auf Einreise und Aufenthalt in Deutschland entzogen hatte. Zu der damaligen Entscheidung hatten unter anderem mehrere Verurteilungen wegen Diebstahls geführt. Weil die Entscheidung bis Januar 2023 wirksam ist, hätte der in der Woiwodschaft Karpatenvorland Wohnende nicht einreisen dürfen. Deshalb wurde er am Sonnabendmorgen um 3.20 Uhr das erste Mal nach Polen abgeschoben. Die zweite Abschiebung nach der zweiten Ergreifung erfolgte schließlich am Sonnabend gegen 22.15 Uhr.

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