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Gute Aussichten für Skater in Weinhübel: die Skate- und BMX-Anlage steht

Die Betonteile für die neue Wallride sind montiert und härten aus. In den nächsten zwei Wochen kann die Anlage freigegeben werden.

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Der Bau der Skateranlage in Weinhübel hat begonnen.
Der Bau der Skateranlage in Weinhübel hat begonnen. © Stadtverwaltung Görlitz

Die Montage der von den Skatern lang ersehnten Beton-Fertigelemente auf dem Skate- und BMX-Platz in Weinhübel hat begonnen. Bereits in der vergangenen Woche wurden die aus Bautzen gelieferten Fertigteile montiert. Nun muss das Fugenmaterial aushärten und ein Gutachter die Anlage abnehmen. Danach ist es so weit: Die Anlage kann voraussichtlich in den kommenden zwei Wochen den Skatern und BMX-Fahrern zur Verfügung gestellt werden. Das teilt Juliane Zachmann aus dem Görlitzer Rathaus mit.

Die Görlitzer Skater und BMXer warten bereits seit 2021 auf den dringenden Ersatz der verschlissenen Wallride-Kombination. Sie wird gebraucht, um wieder bestimmte Strecken zu fahren und die noch vorhandenen Kunststoffelemente nutzen zu können. Die neuen Betonelemente sind ein Anfang für weitere dringend benötigte Sanierungsabschnitte. Elemente in dieser Größenordnung werden beispielsweise benötigt, um die Wallride-Kombination in vollem Umfang zu ersetzen. Hierfür stehen derzeit jedoch keine finanziellen Mittel zur Verfügung, so Juliane Zachmann. Der Materialwechsel von Holzelementen zu Beton-Fertigteilen ist zwar auf den ersten Blick kostenintensiv, stellt jedoch die wirtschaftlichste und zugleich die funktional beste Lösung für eine dauerhafte Benutzbarkeit der Anlage dar.

Trotz der schwierigen Haushaltslage in Görlitz konnte bereits im vergangenen Jahr durch Fördermittel der Hospitalstiftung und Umsetzung von städtischen Haushaltsmitteln, die ursprünglich für die Reparatur der Anlage vorgesehen waren, eine Finanzierung aufgestellt werden. Damit konnte ausgeschrieben und der erste Bauabschnitt zum Ersatz der Wallride-Kombination in Auftrag gegeben werden. Diese Ausschreibung musste mangels Teilnahme wiederholt werden, was das Projekt verzögerte. Ursprünglich sollten die Elemente bereits im Herbst 2022 montiert werden. (SZ)