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Schwarzarbeiter mit falschen Corona-Tests erwischt

Polizisten fiel in der Nacht zum Sonnabend ein Kleintransporter an der polnischen Grenze auf. Die Insassen wollten verbotenerweise einreisen.

Symbolbild
Symbolbild © Klaus-Dieter Brühl (Symbolbild)

Bundespolizisten haben in der Nacht zum Sonnabend Schwarzarbeiter bei der Kontrolle eines ukrainischen Kleintransporters an der polnischen Grenze gefunden.

Die Beamten stoppten das Fahrzeug um 3 Uhr in Hagenwerder kurz nach der Einreise aus Polen. Die Insassen, fünf 33- bis 56-jährige Frauen und Männer aus der Ukraine und aus Moldawien, konnten sich ordnungsgemäß ausweisen, teilt Bundespolizei-Sprecher Alfred Klaner mit. Allerdings hatten die Männer falsche Corona-Tests dabei und ihre Einreise nicht registriert. Die Beamten fanden Arbeitskleidung und Werkzeuge vor und fanden heraus, dass die Truppe wohl in Deutschland arbeiten wollte. Visa und Arbeitserlaubnisse hatte keiner dabei.

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Die Personen wurden in Gewahrsam genommen und Anzeigen wegen Urkundenfälschung, unerlaubter Einreise, unerlaubtem Aufenthalt und der unerlaubten Aufnahme einer Beschäftigung gefertigt. Außerdem muss sich der Fahrer wegen des Einschleusens von Ausländern verantworten. Die fünf Personen wurden inzwischen nach Polen abgeschoben.

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