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Auf dem Weg zur Schwarzarbeit gestoppt

Insgesamt 13 mutmaßliche Straftäter haben Ludwigsdorfer Bundespolizisten auf der A4 erwischt. Nun drohen ihnen Konsequenzen.

Symbolbild
Symbolbild © dpa Zentralbild

Ludwigsdorfer Bundespolizisten ist am Donnerstag kurz nach dem Mittag in der Nähe der A4 bei Kodersdorf ein Schlag gegen die Schwarzarbeit gelungen. Insgesamt zwölf moldauische Staatsangehörige und einen Rumänen nahmen sie in Gewahrsam. Die Beamten kontrollierten zeitgleich einen rumänischen und bulgarischen Kleinbus, teilt Bundespolizei-Sprecherin Ivonne Höppner mit.

Der 37-jährige moldauische Fahrer des rumänischen Kleinbusses wies sich mit
seinen gültigen Dokumenten aus. Die weiteren vier moldauischen Insassen, zwei
Frauen im Alter von 35 und 20 sowie zwei Männer im Alter von 38 und 29, wiesen sich ebenfalls mit ihren gültigen Dokumenten aus. Zum Reiseziel und Reisezweck befragt, gaben die Personen an, dass sie nach Deutschland zum Arbeiten fahren wollen. Das räumte am Ende auch der Fahrer ein, der die vier zur Arbeitsstelle fahren sollte. Eine
hierfür erforderliche Genehmigung hatten sie nicht.

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Nicht anders sah es im bulgarischen Kleinbus aus. Der 30-jährige rumänische Fahrer sowie die sieben Insassen, eine 57-jährige Moldauerin und sechs Moldauer im Alter von 39, 31, 30, 28, 22 und 22 hatten gültige Papiere dabei. Es dauerte nicht lange, bis feststand, dass es sich auch bei den sieben um mutmaßliche Schwarzarbeiter handelte.

Es wurden Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt und gegen die
beiden Fahrer Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von
Ausländern eingeleitet.

Die Personen sollen laut Höppner nach Polen abgeschoben werden und dann zwei Jahre lang nicht einreisen dürfen. (SZ)

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