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Eingekauft trotz Lockdown?

Polizisten haben auf der Berliner Straße in Görlitz einen Mann mit Hehlerware erwischt. Er hatte eine kuriose Ausrede. Zudem fanden sie zwei Männer mit Drogen.

Symbolbild
Symbolbild © Friso Gentsch/dpa

Bundespolizisten haben am Sonntagmorgen gegen 3.35 Uhr auf der Berliner Straße in Görlitz einen 35-jährigen Deutschen mit mutmaßlicher Hehlerware in seinem Rucksack erwischt. "Eine noch schlechtere Erklärung, woher er den Bluetooth-Lautsprecher habe, hätte er derzeit wohl nicht abgeben können", teilt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler mit.

Der 35-Jährige hatte den Beamten erklärt, dass er die Box am Vortag im Görlitzer Neißepark-Einkaufscenter gekauft habe. Der Verdächtige wurde damit konfrontiert, dass das betreffende Elektrofachgeschäft pandemiebedingt doch schon seit Wochen geschlossen hat. Daraufhin räumte er ein, dass er das Gerät der Marke Blaupunkt von einem Bekannten habe. Die Beamten stellten es sicher.

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Rauschgift in der Jacke und in der Unterhose

Am vergangenen Freitag hat die Bundespolizei in Görlitz einen polnischen, am Sonnabend einen deutschen Bürger mit Drogen ertappt.

Gegen 21.20 Uhr war den Beamten am Freitag zunächst ein Mann aufgefallen, der ohne Mund-Nasen-Schutz über die Görlitzer Stadtbrücke nach Zgorzelec ausreiste und etwa 25 Minuten später auf dem gleichen Weg in die Neißestadt zurückkehrte.
Auch dabei fehlte der Mund-Nasen-Schutz. Er hatte keinen Ausweis dabei, sein Name war den Polizisten aber laut Engler wegen verschiedener Delikte bekannt. "Insofern verwunderte es keinen, als in der Jackentasche des 26-Jährigen zwei Cliptütchen mit Crystal zum Vorschein kamen (insgesamt etwas über ein Gramm)", so der Sprecher.

Ähnlich verhielt es sich am Sonnabendabend. Kurz vor 22 Uhr trafen die
Ordnungshüter auf einen polizeibekannten 30-Jährigen. Auch dieser war ohne
Mund-Nasen-Schutz in der Stadt auf der Berliner Straße unterwegs. Auf die Frage, ob er
Rauschgift dabei habe, holte er plötzlich ein Cliptütchen aus der Unterhose und
steckte es sich anschließend in den Mund. Nachdem der Görlitzer das Tütchen kurz
darauf wieder ausgespuckt hatte, fand sich darin reichlich ein Gramm Crystal.

In beiden Fällen wurde sowohl der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz als
auch gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung angezeigt. (SZ)

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