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Polizei erwischt gesuchten Mann ohne Führerschein

Die Beamten ertappten ihn bei Niesky. Außerdem hatten sie mit Corona-Demonstranten, Schwarzarbeitern und Autoknackern zu tun.

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Symbolbild © Archiv/Sven Hoppe/dpa

Bundespolizisten haben am Sonntagabend einen 35-jährigen Polen festgenommen. Die Beamten kontrollierten auf der B 115 Höhe Abzweig Ödernitz einen polnischen Citroën, teilt Polizeisprecherin Ivonne Höppner mit.

"Zum Erstaunen der Beamten gab der 35-jährige Fahrer sofort an, dass er keinen Führerschein besitzt. Doch das war nicht die einzige Überraschung, denn die Überprüfung des Polen ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Görlitz Zweigstelle Bautzen", so Höppner weiter. Diesem lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Bautzen zugrunde. Demzufolge hatte der 35-Jährige noch eine offene Geldstrafe von knapp 1.000 Euro zu begleichen. Da der Pole nicht zahlen konnte, musste er stattdessen für 50 Tage hinter Gitter.

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Ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde ebenfalls eingeleitet.

Weitere Meldungen aus dem (Bundes-)polizeibericht:

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Der 38-jährige Pole übergab den Beamten seinen ukrainischen Führerschein; die Fälschung war laut den Beamten schnell erkannt. Einen gültigen Führerschein konnte der Mann nicht vorzeigen - laut polnischen Behörden besaß er keinen. Gegen den Polen wurde Anzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Der Führerschein wurde sichergestellt.

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Die sechs wiesen sich mit ihren gültigen georgischen Reisepässen aus. Gegenüber den Beamten gaben sie an, dass sie Studenten seien und nun zur Ferienarbeit nach Deutschland wollten. Auf die Fragen, seit wann sie studieren oder was genau sie studieren, konnten die Männer nicht antworten. Sie waren auch nicht im Besitz von Studentenausweisen. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die Georgier keine Studenten waren. Es wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet. Die Georgier wurden nach Polen abgeschoben, einhergehend mit einem zweijährigen Einreiseverbot.

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