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Diese Autofahrer hatten keinen Führerschein

Dennoch fuhren sie über die A4. Doch da hatten die drei Männer ihre Rechnung jeweils ohne die Bundespolizei Ludwigsdorf gemacht.

Symbolbild
Symbolbild © dpa

Ludwigsdorfer Bundespolizisten haben Männer aus Rumänien, Tunesien sowie Georgien jeweils ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt, teilt Pressesprecher Michael Engler mit.

Der rumänische Autofahrer war am Dienstagmorgen an der A4 auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst von den Beamten gestoppt worden. Auf die Frage nach dem Führerschein zog er sein Smartphone aus der Tasche und zeigte den Beamten ein Foto seiner rumänischen Fahrlizenz. Eine anschließende Überprüfung ergab, dass dem in Frankreich lebenden 28-Jährigen französische Behörden bereits vor über sieben Jahren den Schein wegen Trunkenheit im Verkehr abgenommen hatten. Der Beifahrer übernahm anschließend das Lenkrad des französischen Mercedes.

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Ein paar Stunden später wurde der tunesische Fahrer auf der Autobahn bei Kodersdorf angehalten. Der 53-Jährige saß am Steuer eines Citroën. "Ermittlungen ergaben, dass der italienische Führerschein, den er vorlegte, im September des vergangenen Jahres abgelaufen war", erklärt Engler. Aber selbst mit gültigem Schein hätte er nicht weiterfahren dürfen. Bei dem Citroën aus Geldern im Kreis Kleve handelte es sich nämlich um ein Firmenfahrzeug, für welches eine behördliche Betriebsuntersagung vorlag. In dem Zusammenhang stellten die Polizisten den Fahrzeugschlüssel später sicher.

Der Georgier hatte seine Rechnung offenbar ohne die Bundespolizei gemacht. Den Ordnungshütern war am Mittwochmorgen nicht entgangen, dass der georgische Führerschein des 32-Jährigen gefälscht war. Der Opel Astra, mit dem der Beschuldigte auf dem Rastplatz An der Neiße angetroffen wurde, blieb somit ebenfalls stehen. (SZ)

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