merken
PLUS Görlitz

Russischer Führerschein war gefälscht

Ein Fahrer war mit dem unechten Dokument auf der A4 unterwegs. Nicht der einzige Fall von Urkundenfälschung, mit dem die Beamten zu tun hatten.

Symbolbild
Symbolbild © dpa

Bundespolizisten haben am Mittwoch gegen 18.15 Uhr auf der A4 bei Nieder Seifersdorf einen polnischen Fahrer eines französischen Kleintransporters mit gefälschtem russischen Führerschein erwischt.

Möglicherweise habe der 43-Jährige so bei der Kontrolle darüber hinwegtäuschen wollen, dass er gar keine Fahrerlaubnis besitzt, teilt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler mit. Sowohl der Verstoß gegen das Strafgesetzbuch (Urkundenfälschung) als auch der Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz (Fahren ohne Fahrerlaubnis) wurden angezeigt. Die weitere Fahrt übernahm später ein Ersatzfahrer. (SZ)

ECHT.SCHÖN.HIER
Sachsen entdecken und erleben
Sachsen entdecken und erleben

Lernen Sie unbekannte Orte der Region kennen - wir geben Ihnen Insidertipps um die Heimat neu zu erkunden und lieben zu lernen.

Weitere Meldungen aus dem (Bundes-)polizeibericht:

Erneut zwei Temposünder erwischt

Polizisten haben am Mittwochnachmittag an der Görlitzer Straße in Rothenburg bei einer Kontrolle zwei Autofahrer geblitzt, die dort schneller als die erlaubten 50 km/h fuhren. In beiden Fällen zog dies ein Verwarngeld nach sich. Der Spitzenreiter lag bei 73 km/h. Insgesamt 21 Fahrzeuge passierten innerhalb einer Stunde die Messstelle.

Audi bleibt ohne Kennzeichentafeln stehen

Mehr oder weniger unfreiwillig musste ein polnischer Autofahrer am Mittwoch seinen Audi ohne Kennzeichentafeln auf dem Rastplatz Wiesaer Forst an der A4 stehen lassen. Dort hatte sich eine Streife der Bundespolizei gegen Mittag das Auto des 21-Jährigen genauer angesehen. Das Ergebnis der Überprüfung könnte für den Mann nun im strafrechtlichen Sinne teuer werden. Weil die TÜV-Plakette und die Zulassungsplaketten gefälscht waren, wurde Anzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung erstattet. Außerdem gehörten die Kennzeichen nicht mehr zu diesem Audi, deshalb auch eine Anzeige wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs. Es stellte sich heraus, dass der Audi-Pilot den Wagen vor ein paar Tagen im brandenburgischen Guben gekauft hatte. Weil er wusste, dass sein neues Gefährt stillgelegt ist, hatte er sich vor dem Kauf falsche Plaketten besorgt. Diese klebten nun auf den alten Schildern. Beim Aufkleben hatte er wohl übersehen, dass die Fälscher zum Beispiel auf dem Zulassungssiegel unter dem Landeswappen von Brandenburg einen Schriftzug in polnischer Sprache aufgedruckt hatten.

Bundespolizei bringt Tierquäler ins Gefängnis

Weil er seine Geldstrafe von 1.400 Euro nicht zahlen konnte, wurde am Mittwoch ein rumänischer Staatsangehöriger für die nächsten 70 Tage hinter Gitter gebracht. Das Amtsgericht Chemnitz hatte den Mann bereits im Januar wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz verurteilt. Weil er auf den Strafbefehl nicht reagierte, hatte die Chemnitzer Staatsanwaltschaft dann vor wenigen Tagen einen Vollstreckungshaftbefehl ausgefertigt. Auf den Haftbefehl waren am Mittwochnachmittag Bundespolizisten aufmerksam geworden, als sie den 46-Jährigen auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst kontrollierten.

1 / 3

Mehr zum Thema Görlitz