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Bundespolizei entlarvt drei Schwarzarbeiter

Die drei Männer waren mit Ihrem VW Crafter unterwegs von Nieder Seifersdorf in Richtung Löbau. In Niesky hingegen schrie ein Mann herum und landete im Knast.

Kleidung und Materialien im Transporter deuten auf die illegale Beschäftigung hin.
Kleidung und Materialien im Transporter deuten auf die illegale Beschäftigung hin. ©  Bundespolizei

Polizisten haben in der Nacht zum Dienstag bei Nieder Seifersdorf drei Schwarzarbeiter mit ihrem Arbeitsfahrzeug gestoppt, wie Alfred Klaner, Sprecher der Bundespolizei Ebersbach, mitteilt.

Um 1 Uhr kontrollierten die Beamten die drei 22- bis 43-jährigen Albaner. Sie waren auf der S 122 mit Ihrem VW Crafter unterwegs in Richtung Löbau. Sie wiesen sich mit gültigen Reisepässen aus. Zwei von ihnen hatten sich schon längere Zeit im Schengengebiet aufgehalten und die touristische Aufenthaltsfrist über einen Monat überschritten. "Der Inhalt des Laderaumes ließ aber ohnehin keinen touristischen Hintergrund vermuten. Dieser war voll mit Arbeitsgeräten und Arbeitskleidung", erklärt Klaner. Die Beamten vermuten, dass die drei Albaner in Deutschland gearbeitet haben. Ein dafür notwendiges Visum oder eine Arbeitserlaubnis hatten sie nicht.

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Gegen die Männer leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen dem Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz sowie wegen der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung ein. Sie befinden sich auf der Dienststelle. Die Bearbeitung dauert noch an. Derzeit wird geprüft, ob sie abgeschoben werden. (SZ)

Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht:

Laster-Fahrer muss Bußgeld zahlen

Autobahnpolizisten haben am Montagvormittag einen polnischen Mercedes-Sattelzug vorläufig stillgelegt. Der Laster war auf der A 4 zwischen den Anschlussstellen Weißenberg und Nieder Seifersdorf unterwegs, als er in die Kontrolle geriet. Die Polizisten stellten fest, dass am Sattelauflieger alle Bremsscheiben gerissen, die Bremsbeläge der B-Achse beidseitig verschlissen, die Luftfederbälge der A-Achse beschädigt und an der Zugmaschine die Bereifung ungenügend war. Ein Gutachter dokumentierte den kritischen Zustand des Lasters. Der 37-jährige ukrainische Fahrer erhielt eine Bußgeldanzeige und durfte mit dem Sattelzug nicht weiterfahren. Kennzeichen und Papiere stellten die Polizisten sicher und erstatteten Anzeige.

Sattelzug war nicht verkehrssicher

Autobahnpolizisten haben am Montagvormittag einen Sattelzug auf der A4 zwischen Kodersdorf und Nieder Seifersdorf gestoppt, mit dem ein 32-Jähriger unterwegs war. Die Beamten kontrollierten zunächst den Volvo und dessen Technik. Dabei stellten sie fest, dass die vier Reifen der Antriebsachse beidseitig abgefahren und so die Mindestprofiltiefen unterschritten beziehungsweise die Reifen stellenweise profillos waren. Autobahnpolizisten haben am Montagvormittag einen Sattelzug auf der A4 zwischen Kodersdorf und Nieder Seifersdorf gestoppt, mit dem ein 32-Jähriger unterwegs war. Die Beamten kontrollierten zunächst den Volvo und dessen Technik. Dabei stellten sie fest, dass die vier Reifen der Antriebsachse beidseitig abgefahren und so die Mindestprofiltiefen unterschritten beziehungsweise die Reifen stellenweise profillos waren. Erst nachdem alle vier Reifen gewechselt und von der Polizei abgenommen waren, durfte der Pole weiterfahren. Er erhielt zudem eine Anzeige.

Temposünder fährt schneller als 50 km/h

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Görlitz haben Polizisten am Montagnachmittag einen Temposünder erwischt. Die Beamten bauten die Messanlage für eine Stunde an der Goethestraße auf. Knapp 60 Fahrzeuge durchfuhren die Lichtschranke in der 50er-Zone. Die Überschreitung lag im Verwarngeldbereich.

Schreihals landet hinter Gittern

Ins Gefängnis eingezogen ist am Montagnachmittag ein 33-Jähriger aus dem Libanon. Der Mann hatte offenbar in Niesky auf der Ödernitzer Straße gestanden und dort herumgeschrien. Polizisten kamen vor Ort und sorgten für Ruhe. Es stellte sich heraus, dass gegen den Beschuldigten ein Haftbefehl vorlag. Da er die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Polizisten in eine Justizvollzugsanstalt.

Corona-Demonstranten laufen erneut herum

Etwa 140 Personen haben sich am Montagabend angemeldet in Görlitz und gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Zunächst trafen sich die Teilnehmer auf dem Postplatz, später liefen sie in Form eines Aufzuges durch das Stadtgebiet und zurück zum Postplatz. Zu Zwischenfällen kam es nicht.

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