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Bundespolizei fasst bekanntes Diebes-Duo in Görlitz

Sie ließen Produkte aus einem Laden auf der Berliner Straße mitgehen, kamen aber nicht weit. Bisher nicht gefunden hat die Polizei dagegen einen Unfallflüchtigen.

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Symbolbild ©  Symbolbild: dpa

Bundespolizisten haben am Mittwochnachmittag zwei Ladendiebe in Görlitz gefasst. Wie Michael Engler, Pressesprecher der Bundespolizei Ludwigsdorf, mitteilt, hatte zunächst eine Zeugin das Görlitzer Polizeirevier alarmiert. Die Frau hatte beobachtet, wie sich eine 40-jährige Frau und ein 35-jähriger Mann in einem Drogeriegeschäft auf der Berliner Straße bedient hatten, ohne zu bezahlen.

Nachdem das diebische Pärchen gegen 16.20 Uhr auf der Salomonstraße gestellt werden konnte, fanden sich in der Tasche der 40-Jährigen Kosmetikartikel im Wert von etwa 50 Euro. Wenngleich die Görlitzerin behauptete, den Kaufpreis für die betreffenden Artikel ordnungsgemäß bezahlt zu haben, wurde ihr schnell das Gegenteil bewiesen. Sie und der an dem Diebstahl beteiligte 35-Jährige wurden angezeigt. Die Ermittlungen gegen das einschlägig polizeibekannte Duo übernahm später das Neißerevier, so Engler. (SZ)

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Weitere Meldungen aus dem (Bundes-)polizeibericht:

Mann fährt ohne Führerschein und versucht Polizei auszutricksen

Obwohl er keinen Führerschein besitzt, ist ein 58-Jähriger aus Görlitz am Mittwochnachmittag am Steuer eines Wohnmobils erwischt worden. Die Beamten beobachteten ihn, als er auf der A 4 in Richtung Dresden unterwegs war. Als sie das Mobil über die Anschlussstelle Kodersdorf von der Autobahn lotsen wollten, fuhr es auf dem linken Fahrstreifen zunächst weiter. Erst auf dem Rastplatz Wiesaer Forst vor dem Königshainer Tunnel gelang es, dass Fahrzeug anzuhalten.

Allerdings saß dann auf einmal eine Frau hinter dem Lenkrad. Offensichtlich hatten die beiden ihre Rollen getauscht, um einer Strafe zu entgehen. Weil der Halter des Wohnmobils jedoch laut Bundespolizei nachweislich ebenfalls gefahren war, ermittelt das Autobahnpolizeirevier Bautzen nun wegen Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz gegen den 58-Jährigen.

Polizei greift Schleuser an der Stadtbrücke auf

Gegen einen 29-jährigen türkischen Staatsangehörigen hat die Bundespolizei Ermittlungen wegen des Verdachts des Einschleusens eingeleitet. Dem Mann wird vorgeworfen, am Donnerstagmorgen eine 20-jährige türkische Frau, ein 16-jähriges türkisches Mädchen, einen 14-jährigen türkischen Jungen und einen 21-jährigen türkischen Landsmann nach Deutschland gebracht zu haben, obwohl alle vier nicht im Besitz von Reisepässen, Aufenthaltstiteln oder Visa waren.

Kurz vor 2 Uhr hatten Fahnder der Bundespolizei Ludwigsdorf zunächst einen in Friedrichshafen zugelassenen BMW dabei beobachtet, als dieser über die Görlitzer Stadtbrücke nach Deutschland fuhr. Auf der Bahnhofstraße folgte anschließend eine Kontrolle des Autos und dessen Insassen. Während als Fahrer der 29-Jährige angetroffen wurde, hatten auf dem Beifahrersitz die 20-Jährige, auf den anderen Sitzplätzen das Mädchen und der Junge als auch der 21-Jährige Platz genommen. Wie sich kurz darauf herausstellte, war der spätere Beschuldigte ins polnische Zgorzelec gefahren, um anschließend seine weitläufigen Verwandten nach Deutschland zu holen. Er, das Ehepaar und die beiden Jugendlichen wurden zur Dienststelle mitgenommen. Dort werden die Erwachsenen derzeit vernommen. Dem Fahrer wird neben dem Einschleusen auch Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen.

Er selbst hatte mitgeteilt, dass er seinen Führerschein am vergangenen Montag wegen eines Fahrverbotes an seinem Wohnort in Münster für die nächsten Wochen abgegeben hatte.

Drogen aus dem Verkehr gezogen

Bei der Kontrolle eines 27-Jährigen am Mittwochabend in Görlitz sind Drogen aus dem Verkehr gezogen worden. Nachdem Bundespolizisten den Mann im Bahnhof der Neißestadt angetroffen und seine Personalien überprüft hatten, entdeckten sie in dessen Gürteltasche zunächst eine Dose mit 4,2 Gramm Crystal darin. Die Beamten stellten den Stoff sicher und zeigten den im Lausitzer Oberland wohnenden Deutsche wegen Drogenbesitzes an.

Polizei sucht Zeugen zu Unfallflucht

Auf der S 129 zwischen Bernstadt und Kiesdorf hat es bereits am Freitag einen Crash gegeben. Gegen 15.25 Uhr fuhr dort ein Motorradfahrer in Richtung Kiesdorf, als ihm offenbar in einer Linkskurve auf seiner Fahrspur ein weißer SUV entgegenkam. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der Zweirad-Lenker ausweichen und kollidierte mit der Leitplanke. Dabei wurde er leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro.

Nach derzeitigem Kenntnisstand beobachtete ein Fahrradfahrer aus einiger Entfernung den Unfall und drehte sich zumindest um. Er und mögliche weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 03583 620 im Polizeirevier Zittau-Oberland oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Radler hat Drogen im Gepäck

Polizisten haben in der Nacht zum Donnerstag in Krauschwitz einen Fahrradfahrer zunächst angehalten, weil er ohne Licht unterwegs war. Bei der folgenden Kontrolle auf der Geschwister-Scholl-Straße fanden die Beamten eine geringe Menge Drogen im Rucksack des 16-Jährigen. Die Ordnungshüter stellten das Cannabis sicher und erstatteten Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem untersagten sie dem Deutschen die Weiterfahrt mit seinem Zweirad.

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