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Polizei findet am Wochenende weitere 135 Flüchtlinge

Nach SZ-Zählungen steigt die Zahl der Geschleusten damit auf insgesamt 964 seit August. Sie kommen über Weißrussland und werden meist geschleust.

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Die Bundespolizei hatte am Sonntagabend in Görlitz am Berzdorfer See sieben Flüchtlinge aus dem Irak aufgegriffen. Die Personen gaben an, dass sie via Dubai aus dem Irak ausgereist waren.
Die Bundespolizei hatte am Sonntagabend in Görlitz am Berzdorfer See sieben Flüchtlinge aus dem Irak aufgegriffen. Die Personen gaben an, dass sie via Dubai aus dem Irak ausgereist waren. © Gerald Gerber

Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende erneut Flüchtlinge beziehungsweise geschleuste Personen im Bereich der sächsisch-polnischen Grenze - also bei Ludwigsdorf, Görlitz, Ebersbach, Bautzen aufgegriffen. Wie die Pressestelle der Bundespolizeidirektion Pirna mitteilt, haben die Beamten von Freitag bis Sonntag insgesamt 135 Personen in Gewahrsam genommen, davon 106 bei Ludwigsdorf und 29 bei Ebersbach.

Alle Personen sind über Weißrussland, nach Polen kommend ohne Visum nach Deutschland eingereist oder wurden eingeschleust. Die Flüchtlinge werden nach Abschluss der grenzpolizeilichen Bearbeitung an die Ausländerbehörde zur Verbringung in eine Erstaufnahmeeinrichtung und zur weiteren Prüfung und Entscheidung über das Asylverfahren übergeben.

Laut Auskunft der Bundespolizei lag die Zahl seit Anfang August zuletzt bei 829. Zusammen mit diesen neuesten Aufgriffen steigt die Zahl damit nach SZ-Zählungen auf 964. Die Bundespolizeidirektion Pirna hat nun angekündigt, ab sofort zusammengefasste Meldungen über Feststellungen der beiden genannten Bundespolizeiinspektionen zu verfassen. (SZ)