Görlitz
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Bundespolizisten stellen Raddiebe an der Görlitzer Altstadtbrücke

Nach einem Hinweis eilen die Beamten an die deutsch-polnische Grenze in der Stadt. Und dann kamen die mutmaßlichen Diebe auch schon.

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Unmittelbar an der deutsch-polnischen Grenze in Görlitz konnten jetzt Raddiebe gestellt werden.
Unmittelbar an der deutsch-polnischen Grenze in Görlitz konnten jetzt Raddiebe gestellt werden. © Nikolai Schmidt

Wohl gerade noch im richtigen Moment konnten Bundespolizisten in der Nacht zu diesem Montag verhindern, dass zwei Fahrräder möglicherweise für immer verschwunden sind. Nachdem die Beamten einen Fahndungshinweis der Görlitzer Polizei erhalten hatten, eilten sie sofort zur Altstadtbrücke. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatten dem Hinweis zufolge zwei Unbekannte in der Hotherstraße, unmittelbar an der Neiße, zwei Räder entwendet.

Gegen 2.45 Uhr tauchte dann zunächst eine 42-jährige Frau, die ein Rad vor sich herschob, im Visier der Fahnder auf. Kurz darauf radelte dann auch noch ein 35-jähriger Mann auf die Streife zu. Die unglaubhaften Erklärungen zur Herkunft der Fahrräder überhörten die Ordnungshüter, zumal schnell geklärt werden konnte, dass es sich tatsächlich um die vermissten Bikes aus der Hotherstraße handelte.

Das mutmaßliche polnische Diebesduo wurde anschließend samt Beute an Kollegen des örtlichen Polizeireviers übergeben.