merken
PLUS Görlitz

Görlitzer spenden 8.000 Euro

"17 Tage - 17 Essen" war auf dem Görlitzer Christkindelmarkt bei Besuchern beliebt. Wegen Corona fiel es auch. Doch es gab einen Ersatz.

Was die Görlitzer Familie mit dem ersteigerten Weihnachtsbaum vom Untermarkt macht, hängt von dessen Holzqualität ab.
Was die Görlitzer Familie mit dem ersteigerten Weihnachtsbaum vom Untermarkt macht, hängt von dessen Holzqualität ab. © - Foto: privat

An jedem der 17 Christkindelmarkttage in den vergangenen Jahren kochten Vereine und Institutionen für die Weihnachtsmarktbesucher. Sie luden dabei zum Probieren ein und füllten ihre Vereinskassen auf. Doch wegen Corona fiel der Christkindelmarkt 2020 aus und für die Vereinskassen fiel nichts ab.

Doch die Vereinigung "Motor Görlitz" wollte das nicht auf sich beruhen lassen und startete eine Internetauktion vor Weihnachten. Görlitz. So wurden in der Vorweihnachtszeit 17 Objekte zusammengetragen, die online versteigert wurden. Rund 8.300 Euro sind bei der digitalen Auktion „17 Tage – 17 Essen“ für Görlitzer Initiativen zusammengekommen.

Anzeige
TOP Reisen
TOP Reisen

Auf sächsische.de finden Sie die schönsten Reisen in die Welt. Freuen Sie sich auf Ihren nächsten Urlaub!

Freuen können sich über die Unterstützung ganz unterschiedliche Adressaten. „Sie reichen vom Tierpark über die Jugendkochschule ‚Iss was‘, von der Stadtmission bis zu den Görlitzer Squirrels “, erklärt Auktionator Axel Krüger.

Der mit Abstand höchste Betrag mit 2.610 Euro kam für ein Weingenusspaket aller Görlitzer Weinhändler und der Likörmanufaktur Kremser zustande und dem Kinderhospizdienst zugute. Der Weihnachtsbaum vom Görlitzer Untermarkt schließlich erbrachte 305 Euro für den Görlitzer Musikschulverein. Gewonnen hat ihn die Görlitzer Familie Welk. Ob Kaminholz daraus wird oder eine Bank für den Tierpark, das steht noch nicht fest. „Das hängt von der Holzqualität ab“, sagt Familienvater Alexander Welk, "wenn es gut genug ist, um daraus etwas für die Gemeinschaft zu bauen, wäre es doch schade, es zu verfeuern.“

Bemerkenswert nennt Axel Krüger drei Einzelspenden. Das Unternehmen Sysmex Partec gab 700 Euro aus einer Firmentombola für den Kinderhospizdienst, das Einzelhandelsgeschäft Engelheym spendierte 17 Mal 40 Euro, um jede Aktion zu unterstützen, und eine junge Görlitzer Mutti überwies nach Abschluss der Aktion noch 255 Euro mit der Bitte, es auf alle Aktiven bei „17 Tage -17 Essen“ zu verteilen.

Mehr Nachrichten aus Görlitz lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Niesky lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Görlitz