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Corona: Entwarnung im Kreis Görlitz

Einerseits ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken. Damit rücken schärfere Corona-Auflagen in die Ferne. Andererseits geben die aktuellen Infektionszahlen zu denken.

Andernorts gilt 3 G bereits, im Kreis Görlitz ist damit bis zur kommenden Woche nicht zu rechnen.
Andernorts gilt 3 G bereits, im Kreis Görlitz ist damit bis zur kommenden Woche nicht zu rechnen. © dpa-Zentralbild

Laut Robert-Koch-Institut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen bei 32,6. Das bedeutet einen leichten Rückgang des Wertes im Vergleich zum Montag, wo er laut RKI über die Grenze von 35 gestiegen war und bei 36,7 lag.

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über der 35, treten neue Corona-Schutz-Maßnahmen in Kraft, beispielsweise flächendeckend die 3-G-Regel. Für den Moment gibt es für den Landkreis Görlitz Entwarnung. Mit dem Sinken der Inzidenz laut RKI-Berechnung, ist die Fünf-Tage-Zählung unterbrochen und beginnt erst dann wieder von Neuem, sollte der Wert in den kommenden Tagen doch wieder steigen.

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Die aktuellen Fallzahlen lassen das vermuten. Ausschlaggebend für die Verschärfung der Maßnahmen sind die RKI-Angaben. Der Landkreis Görlitz nimmt außerdem eine eigene Zählung vor, die er weiterleitet. Den Werten des Kreises nach ist die Marke von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz bereits seit einigen Tagen überschritten und liegt aktuell bei 50,7. 42 neue Corona-Infektionen stellte das Gesundheitsamt am Dienstag im Vergleich zum Vortag fest. Betroffen sind 23 Erwachsene und 19 Kinder aus Beiersdorf (2), Ebersbach-Neugersdorf (3), Görlitz (6), Großschönau (4), Horka (1), Kottmar (1), Neißeaue (5), Neusalza-Spremberg (1), Olbersdorf (1), Oppach (9), Quizdorf (1), Schönbach (2), Schöpstal (1), Seifhennersdorf (3) und Zittau (2).

Leicht gestiegen ist die Zahl der betroffenen Kindereinrichtugen. Vor anderthalb Wochen wurden in 19 Schulen, Horten und Kitas 29 Corona-Fälle festgestellt, aktuell sind es 37 Fälle in 26 Einrichtungen.

Leicht gesunken ist dagegen die Zahl der Menschen., die aufgrund einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden, 15 sind es aktuell. Zwei von ihnen sind auf einer Intensivstation.

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