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Corona: Kreis berechnet Inzidenz von über 300

Der Wert des RKI für den Kreis Görlitz liegt noch unter dieser Marke. Außerdem gibt es mit einer 83-Jährigen aus Boxberg ein weiteres Todesopfer zu beklagen.

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Symbolbild © dpa/Robert Michael (Symbolbild)

Das Kreis-Gesundheitsamt hat bis Donnerstagmorgen 135 Corona-Neuinfektionen zum Vortag registriert, darunter 20 Kinder. Damit steigt die Zahl der Infizierten weiter, dennoch sind es etwas weniger gemeldete Neuinfektionen als noch am Mittwoch.

Die Inzidenz klettert indes weiter in die Höhe. Während das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen den Wert mit 258 angab, berechnete ihn das Landratsamt bereits mit 307,7 Fällen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. An der 300-er Marke lag die Inzidenz zuletzt Mitte Januar, während der zweiten Welle.

Dennoch ist die Lage nicht 1 zu 1 vergleichbar, weil jetzt ein Teil der Bevölkerung doppelt geimpft beziehungsweise nach einer Infektion genesen ist. Diese Einwohner sind nach Angaben des RKI und des für Impfungen zuständigen Paul-Ehrlich-Institutes besser geschützt gegen eine Infektion und im Falle einer Ansteckung gegen schwere Erkrankungen.

Die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern ist im Vergleich zum Mittwoch leicht gestiegen. Es sind nun 59 Personen, vier davon liegen auf einer Intensivstation. Die Intensivpatienten sind zwischen 51 und 80 Jahren alt.

Zudem ist eine weitere Person aus dem Landkreis Görlitz an einer Corona-Infektion verstorben. Wie das Kreis-Gesundheitsamt mitteilt, handelt es sich dabei um eine 83-jährige Frau aus Boxberg. Insgesamt forderte das Virus im Landkreis Görlitz damit bislang 1.171 Todesopfer. (SZ)