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Abschlussklassen: Azubis kehren zurück

Für die Abschlussklassen der Berufsschüler ist der Präsenzunterricht wieder losgegangen. Vorher konnten Jugendliche und Lehrer sich testen lassen.

Symbolbild
Symbolbild © dpa

Der Montag war wieder Testtag: Für die Absolventen an den Berufsschulen hat der Präsenzunterricht begonnen. Wie vor drei Wochen, als für die Abschlussklassen an den Ober-, und Förderschule sowie den Gymnasien und Fachoberschulen der Unterricht vor Ort wieder begann, konnten sich am Montag auch die Schüler, die bald ihre duale Berufsausbildung, eine Fach- oder Berufsfachschule beenden, auf das Coronavirus testen lassen. Auch die Abschlussklassen der anderen Schularten konnten wieder zum Test gehen.

Mit bis zu knapp 4.200 Schülern, darunter rund 1.000 Berufsschülern, rechnete das Landesamt für Schule und Bildung (Lasub), das die Organisation der Schnelltestungen übernimmt. Vor zwei Wochen wurden dafür im Kreis Görlitz sechs "Testschulen" eingerichtet. Dieses Mal, erklärt Lasub-Sprecher Vincent Richter in Bautzen, lief es anders. Bis auf Ausnahmen fanden die Schnelltests an den Stammschulen der Jugendlichen statt. Mobile Teams von DRK und ASB übernahmen die Abstriche. Wie hoch die Beteiligung dieses Mal war, ließ sich am Montagnachmittag noch nicht sagen, auch noch nicht, ob positive Fälle dabei waren.

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Weiter viele Patienten auf Intensivstation

Am Montag meldete das Gesundheitsamt des Kreises insgesamt drei Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Betroffen sind drei Erwachsene aus Ebersbach-Neugersdorf, Niesky und Görlitz. 139 Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind noch 335 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert.

Am Montag fällt die Zahl der Neuinfektionen meistens niedriger aus. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz laut dem Landkreis bei 121,9, eine leichte Steigerung zum Sonntag. Das RKI gab am Montagnachmittag ebenfalls eine leichte Steigerung im Vergleich zum Wochenende an: 116. Auch, um dieses Auseinanderdriften der Inzidenzwerte bei Kreis und RKI, das vor allem seit Oktober auffällig war, zu klären, setzt der Landkreis Görlitz jetzt verstärkt auf digitale Wege bei der Dateneingabe und Verarbeitung.

Tendenziell aber sinkt die Inzidenz im Kreis Görlitz seit einigen Wochen, am Montag vor einer Woche etwa lag sie noch bei rund 141. Nicht in gleichem Maße sinkt die Zahl der Menschen, die schwer aufgrund einer Corona-Infektion erkranken. Aktuell sind 119 Corona-Patienten im Krankenhaus, 17 von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Vor einer Woche wurden in den Kliniken des Kreises 143 Menschen stationär behandelt, 15 von ihnen auf einer Intensivstation. Meistens brauchen Corona-Patienten, die eine intensivmedizinische Behandlung benötigen, diese vergleichsweise lange.

Acht weitere Tote

Gestiegen ist auch die Zahl der Todesfälle. Weitere acht Menschen sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, handelt es sich um fünf Frauen und drei Männer im Alter von 80 bis 98 Jahren aus Ebersbach-Neugersdorf, Kottmar, Krauschwitz, Oderwitz, Reichenbach, Schöpstal und Zittau. Damit steigt die Zahl der Coronatoten im Kreis Görlitz seit Beginn der Pandemie auf 830.

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