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Carolus spendet Klinik-Betten für Ukraine

Wegen der Corona-Pandemie und der allgemeinen Notlage in der Ostukraine werden diese dort benötigt. Nun wurden sie nach Kiew transportiert.

Die Stiftung „Pro Spe“ aus Rzeszów in Polen organisiert kostenlos den Transport der Betten in die Ukraine.
Die Stiftung „Pro Spe“ aus Rzeszów in Polen organisiert kostenlos den Transport der Betten in die Ukraine. © Malteser Krankenhaus St. Carolus

Das Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz hat 38 Betten an Krankenhäuser in der Ukraine gespendet. Im Sommer hatte sich die Caritas Ukraine mit der Bitte um Hilfe bei der Ausstattung der Gesundheitsversorgung in ihrem Land an den Malteser Hilfsdienst Berlin gewandt, wie Malteser-Sprecherin Stephanie Hänsch mitteilt.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der allgemeinen Notlage in der Ostukraine bestehe dort ein großer Bedarf an Krankenhaus-Ausstattung. „Wir haben dem Hilfeersuchen gern entsprochen, da wir in den letzten Jahren sukzessive unseren Bettenbestand durch den Erwerb moderner, elektrisch betriebener Betten erneuert hatten“, sagt Sven Heise, Geschäftsführer der Malteser Sachsen-Brandenburg.

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So sah es dann auf dem Transporter mit den aufgestellten Betten aus.
So sah es dann auf dem Transporter mit den aufgestellten Betten aus. © Malteser Krankenhaus St. Carolus

Die 38 Betten entsprechen laut Hänsch zwar nicht mehr dem in Deutschland üblichen hohen Standard, seien aber noch voll funktionstüchtig. Vergangene Woche am Donnerstag wurden Sie an die Stiftung „Pro Spe“ aus dem polnischen Rzeszów übergeben, die den Transport in die Ukraine kostenlos organisiert. Zuvor werden die Betten inspiziert und falls nötig repariert. Ziel des Transports ist Kiew, von wo die Caritas die Verteilung an die Krankenhäuser, die diese Unterstützung am dringendsten benötigen, koordiniert.

„Wir freuen uns, wiederholt zur Verbesserung der Situation in der Ukraine beitragen zu können“, sagt Sven Heise. Bereits vor vier Jahren hatte das Malteser Krankenhaus in Görlitz 35 Betten an ein Krankenhaus in der Ukraine gespendet und versprochen, dass mit der Anschaffung weiterer Betten oder Medizintechnik, erneut gespendet werden würde. Mitarbeiter des THW Görlitz halfen beim Verladen.

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